Nachrichtentechnik/Elektronik (B.Sc.)

Auf einen Blick

AbschlussBachelor of Science (B.Sc.)
Studiendauer7 Semester
Anzahl StudienplätzeWintersemester: 30
Sommersemester: 15
Studienbeginn Wintersemester und Sommersemester
BewerbungHochschule Mannheim
online via www.hs-mannheim.de
Bewerbungsfristzum Wintersemester: 15. Juli
zum Sommersemester: 15. Januar
Zulassungs-voraussetzungenAllgemeine oder fachgebundene Hochschulreife, Fachhochschulreife oder Nachweis einer gleichwertigen Vorbildung

Kontakt

Fachstudienberatung
Studiendekan
Prof. Dr. Utz Martin
email

Fragen zur Bewerbung
Service Center Studierende

allgemeine Fragen zum Studium
Sekretariat der Fakultät

Weitere Informationen...
auf den Webseiten der Fakultät für Informationstechnik

Worum es geht

"Nachrichtentechnik"?

...klingt ziemlich verstaubt - ist es aber nicht: dieser Fachbegriff beinhaltet alle hard- und softwaretechnischen Komponenten und Verfahren, Daten von A nach B zu transferieren: Mobilfunk, WLAN, Gigabit-Ethernet, digitales Radio und Fernsehen, GPS u.a. Naja, und das ist doch eher modern, oder?

"Elektronik"?

...halten Sie vielleicht auch für eine Bastelei aus dem letzten Jahrhundert, wird aber professionell z.B. in der  Industrie-automation, der Automobilindustrie und der Medizitechnik in Deutschland von namhaften Firmen entwickelt und hergestellt. Bevor irgendein digitales Signal auf Reisen gehen kann, muss es in einem Sensor analog erzeugt, verstärkt und digitalisiert werden - Ingenieure, die das gut können sind rar und gesucht.

Berufsfelder

Absolventen des Studiengangs Nachrichtentechnik/
Elektronik finden Ihre Arbeitsplätze überalldort, wo elektronische Geräte und Anlagen entwickelt, gefertigt oder vertrieben werden. Zum Beispiel:

  • Sensorentwicklung für die Messdatenerfassung, z.B. in der Fertigungsautomatisierung und Qualitätskontrolle
  • Entwicklung kompakter Systeme zum Motormanagement, zurFahrstabilitätsregelung und zum On-Board-Infotainment in der Automobiltechnik
  • Entwicklung neuer Breitbandtechnologien und Funksysteme für Anwendungen in der Telekommunikation und der Automatisierungstechnik
  • Entwicklung von integrierten Schaltungen für diverse Anwendungen wie Computer, Mediengeräte, Messgeräte und Kommunikationstechnik

Studienziele

Basierend auf nat.-wissenschaftlichen und elektrotechnischen Grundlagen sowie moderner Programmierung ist das Ziel des Studiums, Sie für die Entwicklung von analogen und digitalen elektronischen Schaltungen für die Sensorik die Automobiltechnik, die Nachrichtenübertragung und die Medizintechnik zu befähigen.

Schwerpunkt sind hierbei die Gebiete der Informations-gewinnung durch Messtechnik und Sensorik, sowie der analogen und digitalen Signalverarbeitung durch elektronische Schaltungen. Diese können aus einzelnen Transistoren bis hin zu anwendungsspezifischen hochintegrierten Chips (ASICs) und Prozessoren bestehen und erfordern oft auch hardwarenahe Programmierung. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Entwicklung von hochfrequenztechnischen Baugruppen und Verfahren, von RFID bis Satellitenfunk.

Fächerüberblick

Grundstudium
1. + 2. SemesterGrundlagen
Programmieren, Elektrotechnik, Mathematik, Physik
Hauptstudium
3. + 4. SemesterIng.-Grundlagen Elektronik: Elektronische Schaltungen, Mikrocomputer, Hochfrequenztechnik
5. Semester Praxissemester in der Industrie  
6. + 7. SemesterVertiefung: Programmierbare Logik, Sensorik, Kommunikations-technik 
7. SemesterBachelorarbeit an der Hochschule oder in der Industrie

Wahlmöglichkeiten / Master

Eine Reihe von Wahlfächern ermöglicht es Ihnen, im Studium individuelle Schwerpunkte zu setzen in den Bereichen:

  • High-Speed-Netze und Internet-Technologien
  • Software-Entwicklung und Software-Architekturen
  • Digitale Bild- und Signalverarbeitung
  • Embedded und Automotive Systems

 

Aufbauend auf den Bachelor-Abschluss kann in weiteren 3 Semestern ein Master in Informationstechnik erworben werden.

Nachrichtentechnik/Elektronik in Mannheim

  • aktuelle Themen:
    - Sensorik
    - integrierte Schaltungen
    - Hochfrequenztechnik

  • hoher Praxisbezug
    - viele vorlesungsbegleitende Laborübungen
    - praktisches Studiensemester
    - Möglichkeit zur Mitarbeit in Forschungsprojekten

  • vielfältige Berufschancen in der Region