Am 24. November konnte der Rektor der Hochschule Mannheim, Herr Prof. Dr. Dieter Leonhard, rund 250 Gäste zum Hochschultag 2009 in der Aula der Hochschule willkommen heißen. In seiner Begrüßung zum Hochschultag ging er auf die derzeitige politische Debatte ein, in der das Thema Bildung und Forschung eine hohe Priorität genießt. Vor dem Hintergrund der Koalitionsvereinbarung der neuen Bundesregierung und des derzeitigen Bildungsstreiks skizzierte er wichtige Teilaspekte dieser Diskussion, wie den Bologna-Prozess, die Studienfinanzierung oder die Identifizierung innovativer Forschungsfelder. Er hob hervor, dass die „Bildungsrepublik Deutschland“ nur durch das Zusammenwirken aller Akteure verwirklicht werden kann. Am Beispiel der Kooperationen, die die Hochschule in Lehre und Forschung bereits heute pflegt, zeigte Herr Prof. Dr. Leonhard auf, wie nachhaltig und gewinnbringend solche Partnerschaften sind.
Herr Prof. Dr. Leonhard ernannte Frau Mechthild Fürst-Diery, ehemalige Erste Bürgermeisterin der Stadt Mannheim, zur Ehrensenatorin der Hochschule Mannheim. Als langjähriges Mitglied im Hochschulrat und vor allem im Fusionsprozess zweier eigenständiger Hochschulen mit ganz unterschiedlichen Fächerkulturen, den sie moderierend und mit großer Expertise begleitet hat, hat sie sich große Verdienste um die Hochschule Mannheim erworben.
Die Festansprache hielt Herr Prof. Dr. Otmar D. Wiestler, Vorstandsvorsitzender und Wissenschaftlicher Vorstand des Deutschen Krebsforschungszentrums zum Thema „Das DKFZ als attraktiver Kooperationspartner in der Metropolregion Rhein-Neckar“.
Für das Jahr 2009 konnten 16 Preise von Unternehmen, Institutionen und Persönlichkeiten an 26 Studierende und Absolventen der Hochschule verliehen werden, die sich im letzen Jahr durch hervorragende Studienleistungen, aber auch durch außerfachliches und gesellschaftliches Engagement ausgezeichnet haben.
Zum zweiten Mal wurden in diesem Jahr vier Biotech-Stipendien im Gesamtwert von 24.000 Euro an Studierende der Mannheimer Fakultät für Biotechnologie verliehen. In den Genuss kamen die Leistungsbesten des ersten Studienjahres. Stifter sind das Ludwigshafener Unternehmen Abbott GmbH & Co. sowie die Roche Diagnostics GmbH in Mannheim. Beide Unternehmen unterstützen die Fakultät für Biotechnologie auch mit hochrangigen Vertretern in einem Beirat.
Die musikalische Umrahmung der Veranstaltung wurde von einem jungen Jazz-Quintett aus der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim, dem Ehrlichen Böhlen Quintett, gestaltet.

Preise und Preisträger des diesjährigen Hochschultages
Fritz-Leonhard-Reuther-Preises für das Studienjahr 2008/09
Dipl.-Soz.arb.(FH)/Dipl.-Soz.-päd.(FH)
Jennifer W e b e r
Dipl.-Soz.arb.(FH)/Dipl.-Soz.-päd.(FH)
Eva-Maria M ü l l e r
Der Verein der Freunde der Hochschule Mannheim verleiht jedes Jahr den mit 2.500 Euro dotierten Fritz-Leonhard-Reuther-Preis zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses auf dem Gebiet der Technikwissenschaften an den Absolventen/die Absolventin, der/die mit dem besten Ergebnis abgeschlossen hat. Für das Studienjahr 2008/09 wurde der Preis geteilt und an Jennifer Weber und Eva-Maria Müller verliehen.
Frau Weber wurde 1979 in Heidelberg geboren. Sie begann ihr Studium in der Fakultät für Sozialwesen im Wintersemester 2004/05 und hat zum Anfang des Wintersemesters 2008/09 den Abschluss zur Dipl.-Soz.arb.(FH)/Dipl.-Soz.-päd.(FH) mit der herausragenden Gesamtnote von 1,04 erreicht. Der Titel ihrer Diplomarbeit war „Schuld und Scham – Grundlagen und Implikationen für die Beratungsarbeit“.
Frau Müller wurde 1982 in Buchen geboren. Sie begann ihr Studium in der Fakultät für Sozialwesen im Wintersemester 2004/05 und hat zum Ende des Wintersemesters 2008/09 den Abschluss zur Dipl.-Soz.arb.(FH)/Dipl.-Soz.-päd.(FH) mit der herausragenden Gesamtnote von 1,07 erreicht. Der Titel ihrer Diplomarbeit war „Zwangskontexte in der Sozialen Arbeit – eine empirische Untersuchung in ausgewählten Arbeitsfeldern der Sozialen Arbeit“.
Preises der Karl-Völker-Stiftung für das Studienjahr 2008/09
Dipl.-Ing.(FH)
Hans-Jürgen E h r l i c h
Die Karl-Völker-Stiftung verleiht jährlich einen Preis für eine hervorragende Abschlussarbeit aus den Fakultäten für Elektrotechnik und für Informationstechnik. Den diesjährigen Preis erhielt Herr Dipl.-Ing.(FH) Hans-Jürgen Ehrlich. Der Preis ist mit 2.500 Euro dotiert.
Der Preisträger wurde 1982 in Sächsisch-Regen/Rumänien geboren. Nach dem Abitur studierte er ab dem Wintersemester 2004/05 an der Fakultät für Informationstechnik. Er beendete sein Studium zum Ende des Sommersemesters 2009 mit einer herausragenden Diplomarbeit. Herr Ehrlich hat diese Abschlussarbeit, die mit der Note 1,0 bewertet wurde, am Institut für Digitale Signalverarbeitung der Hochschule Mannheim angefertigt. Der Titel der Arbeit war „Implementierung eines OFDM-Transceivers auf einer SDR-Versuchsplattform“.
Carl-Isambert-Preises für Sicherheitstechnik und Umweltschutz
des TÜV SÜD
Pavlo Chupin, M.Sc.
Ausgezeichnet werden besondere Leistungen auf dem Gebiet der Sicherheitstechnik und des Umweltschutzes. An der Hochschule Mannheim wurde am 24.11.2009 zum achtzehnten Mal der Carl-Isambert-Preis des TÜV für hervorragende Arbeiten zu Themen der Sicherheitstechnik und des Umweltschutzes vergeben. Den Preis in Höhe von 2.500 € erhielt in diesem Jahr Herr Pavlo Chupin, M.Sc.
Herr Chupin wurde 1985 in Simferopol,Ukraine geboren. Er begann sein Masterstudium in der Fakultät für Verfahrens- und Chemietechnik im Wintersemester 2006/07 und hat es im Sommersemester 2009 beendet. Seine sehr gute Masterarbeit mit dem Thema „Experimental Verification of Type Examination in Model Scale“, die von Herrn Prof. Dr. Wolfgang Schmitt betreut wurde, wurde mit 1,0 bewertet.
LBBW-Förderpreises
Klaus-Miklos F u c h s
und
das studentische Projektteam „P O O L“
Der anlässlich der Übergabe der Neubauten der Hochschule Mannheim im Rahmen des Bausonderprogrammes “Fachhochschule 2000" am 15.10.1996 gestiftete Preis ist mit insgesamt 3.000 Euro dotiert und soll herausragende studentische Leistungen fördern. Die Hochschule Mannheim will mit diesem Preis Studierende auszeichnen, die sich neben ihrem Studium insbesondere auch für die Hochschule oder ihre Kommilitonen eingesetzt haben.
Herr Fuchs setzt sich neben seinen vielfältigen Studienverpflichtungen intensiv für die Belange seiner Kommilitonen in der Fakultät für Verfahrens- und Chemietechnik ein. Sein außerfachliches Engagement ging und geht jedoch noch weit darüber hinaus. Er engagiert sich im Studierendenverein WICMENDIV und ist dort im Vorstand. Er ist Mitglied des AStA und seit diesem Wintersemester dessen Vorsitzender sowie Mitglied des Senats der Hochschule Mannheim. Er ist Mitglied im Arbeitskreis Studenten und Jungingenieure des VDI- Bezirksverbandes Nordbaden-Pfalz und hat in dieser Funktion die Organisation der Kinderhochschule der Hochschule Mannheim mit unterstützt.
Das Projekt „Pool“ ist ein studentisches Projekt, welches in Eigeninitiative von Studierenden für Studierende entwickelt wurde. Es gliedert sich in zwei Bereiche. Zum einen geht es darum, dass Studierende Vorträge und Workshops halten, um ihre sowie die Kernkompetenzen ihrer Kommilitonen zu verbessern. Hierbei wird gezielt und individuell auf die Bedürfnisse und ggf. Defizite der Studierenden eingegangen; es werden Themen behandelt, wie z. B. der Umgang mit Software, technische Vorbereitung von Druckerzeugnissen und andere, hauptsächlich technisch-softwareorientierte, Kernthemen.
Der zweite Bereich des „Pool-Projektes“ ist die sogenannte Poolbetreuung. Jeden Tag befinden sich Studierende im Computerraum der Hochschule, um anderen Studierenden Hilfestellung leisten zu können. So wird gewährleistet, dass jede/r Studierende einen Ansprechpartner hat und so ein kontinuierlicher Wissensaustausch stattfindet.
DAAD-Preises
Dipl.-Ing.(FH)
Mathilde P a u l y
Der DAAD-Preis wird an ausländische Studierende verliehen, die neben dem Studium ein großes gesellschaftliches Engagement für ihre ausländischen Kommilitonen zeigen. Für das Studienjahr 2008/09 hat der DAAD diesen Preis in Höhe von 1.000 Euro an Frau Mathilde Pauly verliehen.
Frau Pauly wurde 1987 in Thionville/Frankreich geboren. Sie begann das Studium der Chemischen Technik an der Hochschule Mannheim im Wintersemester 2005/06 und beendete ihr Studium im binationalen Studiengang, der in Kooperation mit dem Institut National Polytechnique de Lorraine (INPL), Nancy durchgeführt wird, nach Abschluss des Sommersemesters 2009 mit der Note 1,3. Der Titel ihrer Diplomarbeit war „Planung und Modellierung einer Pervaporationsanlage“.
Frau Pauly erhält den Preis wegen herausragender Studienleistungen bei gleichzeitigem großen Engagement für die Integration französischer Teilnehmer des binationalen Studiengangs Verfahrenstechnik während deren Präsenzzeit in Mannheim sowie wegen ihrer großen Unterstützung der deutschen Teilnehmer desselben Programms während deren Präsenzzeit in Nancy. Des Weiteren hilft sie der Fakultät beim Aufbau von Kontakten (bzgl. Studierenden-Akquise) zu lothringischen Schulen im grenznahen Bereich.
Marianne-und-Eberhard-Merz-Kommunikationspreises
für Technik und Gestaltung
Der vom Mannheimer Ehepaar, der Künstlerin Marianne und dem Ingenieur Dr.-Ing. Eberhard Merz, gestiftete Preis wird beim diesjährigen Hochschultag der Hochschule Mannheim am 24.11.2009 zum zwölften Mal verliehen.
Gemeinsam mit der Jury haben die Stifter den Preis in diesem Jahr zuerkannt an
Ann-Kristin Stock und Katharina Boepple,
Studierende für Kommunikationsdesign, für ihre Semesterarbeit „DWISTER“,
betreut von Herrn Professor Hartmut Wöhlbier, Institut für interaktive Medien. Neben den beiden Studierenden waren in das Projekt Hochschulangehörige der Fakultät für Informationstechnologie eingebunden.
DWISTER ist die digitale, interaktive Version des bekannten Spiels Twister, bei dem es darum geht, Körperteile nach Ansage an verschiedene Stellen des Spielfeldes zu setzen, was zu einem heillosen Verrenken und Verknoten der Teilnehmer führt! Die digitale, interaktive Version besteht aus Leuchtfeldern und Helligkeitssensoren, die die Aufgabe übernehmen, die Ansage der Stellungswechsel anzuzeigen und zu kontrollieren. Das Spiel wird schnell bunt und verschiedene Spielvarianten werden möglich, was noch besser ausgearbeitet werden kann.
Der interessante Aspekt der Arbeit liegt darin, dass es hier um eine spielerische Interaktion mit einer Maschine handelt, die zwar die äußere Erscheinung dominitiert, jedoch kaum als Computer wahrgenommen wird, sondern eine intuitive Schnittstelle darstellt.
Besonders hervorzuheben ist, dass alle Bestandteile der Installation selbst gefertigt wurden vom Rahmen über die Schaltpläne bis zum Löten der selbst geätzten Platinen, die natürlich dementsprechend designed wurden.
Besonders wertvoll ist auch die daraus entstandene Verbindung zu anderen Fakultäten unserer Hochschule wie etwa der Informationstechnologie, die Tipps und Hilfestellung in der Fertigung gab.
Eine studentische, fachlich höchst anspruchsvolle, nur durch eine qualitativ hochwertige, fakultätsübergreifende Projektarbeit zu meisternde Problemstellung – also nur durch Fähigkeiten zu meistern, deren Vermittlung und Lehre von einer Spitzenhochschule von der Gesellschaft und von der Wirtschaft mit Recht erwartet werden.
Das preisgekrönte Projekt erfüllt allerbestens das Anliegen der Stifter, diejenigen studentischen Leistungen zu fördern, die die Vorteilhaftigkeit der Verbindung von Technik und Gestaltung besonders augenfällig machen, die Sinnfälligkeit dieser Verbindung immer wieder neu ins Bewusstsein rufen und in besonders kreativer Weise thematisch und formal etwas Neues bieten.
Förderpreise 2009 der BASF SE
René J a n a c e k
und
Bastian G e b a u e r
Die BASF SE stiftet im Jahr 2009 zum neunten Mal einen Preis zur Förderung des ingenieurwissenschaftlichen Nachwuchses in den Fakultäten für Elektrotechnik sowie für Verfahrens- und Chemietechnik in Höhe von jeweils 1.500 Euro. Die BASF SE dokumentiert damit die hohe Wertschätzung, die sie der Ausbildung an der Hochschule Mannheim beimisst und die Bedeutung, die sie in der Gewinnung von hochqualifiziertem Ingenieurnachwuchs für ihre Unternehmen sieht. Der Preis wird als Anerkennung für Studierende verliehen, die das Grundstudium in diesen Fakultäten an der Hochschule Mannheim als Beste abgeschlossen haben.
Herr Janacek wurde 1984 geboren. Nach einer Ausbildung zum Elektroniker für Automatisierungstechnik begann er im Wintersemester 2008/09 sein Studium der Automatisierungstechnik an der Hochschule Mannheim. Er hat die Bachelor-Vorprüfung im Sommersemester 2009 mit einer Note von 1,4 in der Fakultät für Elektrotechnik abgelegt.
Herr Gebauer wurde 1988 in Bonn geboren. Er begann im Wintersemester 2008/09 das Studium der Verfahrenstechnik an der Hochschule Mannheim. Er hat die Bachelor-Vorprüfung im Sommersemester 2009 mit einer Note von 1,1 abgelegt.
Förderpreis der Ferchau Engineering GmbH
Der Förderpreis der FERCHAU
Engineering GmbH, Marktführer im Bereich Engineering-Dienstleistungen wird an Studierende mit den besten Ergebnissen im Grundstudium aus der Fakultät für Maschinenbau vergeben.
Andreas Keller - bestes Vordiplom der Fakultät Maschinenbau - 750 Euro
Martin Rode - zweitbestes Vordiplom der Fakultät Maschinenbau - 500 Euro
Kevin Braun - drittbestes Vordiplom der FakultätMaschinenbau - 250 Euro
Pepperl + Fuchs-Förderpreises 2009
Josiah B l ö c h e r
Die Pepperl + Fuchs GmbH stiftet im Jahr 2009 zum sechsten Mal einen Preis zur Förderung des ingenieurwissenschaftlichen Nachwuchses in der Fakultät für Informationstechnik in Höhe von 1.000 Euro. Die Pepperl + Fuchs GmbH dokumentiert damit die hohe Wertschätzung, die sie der Ausbildung an der Hochschule Mannheim beimisst und die Bedeutung, die sie in der Gewinnung von hochqualifiziertem Ingenieurnachwuchs für ihre Unternehmen sieht. Der Preis wird als Anerkennung für Studierende verliehen, die das Grundstudium in den Bachelorstudiengängen Nachrichtentechnik/Elektronik bzw. Technische Informatik in dieser Fakultät an der Hochschule Mannheim als Beste abgeschlossen haben.
Herr Blöcher wurde 1987 in Darmstadt geboren. Nach dem Abitur begann er im Wintersemester 2008/09 das Studium im Bachelorstudiengang Technische Informatik an der Hochschule Mannheim. Er hat sein Grundstudium im Sommersemester 2009 als Bester mit der Note 1,2 beendet.
EMBLEM-Preises 2009
Dipl.-Wirt.-Ing.(FH)
Anna S p a n n a g e l
Die Heidelberger Technologie-Transfer Gesellschaft EMBLEM GmbH, ein Tochterunternehmen des European Molecular Biology Laboratory (EMBL), stiftet für hervorragende Studierende des Wirtschaftsingenieurwesens einen Geldpreis in Höhe von 1.000 Euro. Ausgezeichnet werden mit dem Preis herausragende Arbeiten im Bereich Wirtschaftsingenieurwesen, die die Brücke zwischen Theorie und Praxis schlagen. In diesem Jahr wird der Preis an Frau Anna Spannagel vergeben, die ihr Studium zur Diplom-Wirtschaftsingenieurin mit sehr guten Ergebnissen abgeschlossen hat.
Frau Spannagel wurde 1980 in Landau/Pfalz geboren. Nach dem Abitur und einer Berufsausbildung zur Industriemechanikerin begann sie im Wintersemester 2004/05 ihr Studium in der Fakultät für Wirtschaftsingenieurwesen der Hochschule Mannheim, das sie zum Beginn des Wintersemesters 2008/09 sehr erfolgreich beendete. Ihre Diplomarbeit wurde mit 1,0 bewertet und hatte den Titel „Umsetzung von Key Performance Indicators und Einführung von Regelkreisen zur kontinuierlichen Prozessverbesserung in der Montageversorgung Halle 11.“
Carl-Benz-Preis 2009
Förderpreis geht an Max Linier
Das Mercedes-Benz Werk Mannheim vergibt beim
Hochschultag der Hochschule Mannheim zum fünften Mal den
Carl-Benz-Preis. Dieser Förderpreis wird jährlich an einen Studenten mit überdurchschnittlichen Leistungen im Masterstudiengang Maschinenbau
oder Wirtschaftsingenieurwesen der Hochschule Mannheim vergeben.
In diesem Jahr hat Max Linier (25), Student des Masterstudienganges
Wirtschaftsingenieurwesen die Jury von seinen Leistungen am besten überzeugt. Er bekommt neben dem Preisgeld von 2.000 Euro die
Möglichkeit, im Mercedes-Benz Werk Mannheim ein Praktikum zu
absolvieren und am Ende seines Studiums dort seine Masterthesis zu
verfassen. „Ich sehe diesen Förderpreis in erster Linie als große Chance,
einen umfassenden Einblick in ein so modernes Produktionswerk, wie es
das Mercedes-Benz Werk Mannheim ist, zu erhalten“, sagt Linier, der seit
März 2009 ein Aufbaustudium zum Wirtschaftsingenieur absolviert.
Der Preis wird übergeben von Dr. Peter Vaughan Schmidt, Leiter
Produktion Motoren Mannheim und Kawasaki: „Wir freuen uns, auch in
diesem Jahr wieder den Carl-Benz-Preis vergeben zu können. Die
Förderung von Nachwuchstalenten ist uns ein sehr wichtiges Anliegen. Wir unterstreichen damit die enge Kooperation zwischen unserem Werk und der
Hochschule Mannheim.“
Die Entscheidung ist auf Max Linier gefallen, weil er mit seinen
Auslandserfahrungen zum Motorenwerk Mannheim hervorragend passt.
Denn hier werden federführend im internationalen Produktionsverbund
Nutzfahrzeugmotoren gefertigt. „Max Liniers Interesse an
Produktionsthemen, die Vertiefung in Produktionstechnik sowie seine
Sprachkenntnisse haben letztendlich den Ausschlag für unsere Wahl
gegeben“, ergänzt Schmidt.
ABB-Förderpreises 2009
Bastian V o l k
Im Rahmen des Hochschultags der Hochschule Mannheim vergibt ABB AG heute zum vierten Mal den Preis für die beste Studienarbeit auf dem Gebiet der Automatisierungstechnik oder Elektrischen Energietechnik. Frau Aileen Spengler, Hochschul-Recrouting Koordinatorin der ABB AG Mannheim, übergab den ABB-Förderpreis, der mit 2.000 Euro dotiert ist, an Bastian Volk.
Herr Volk wurde 1983 in Ludwigshafen am Rhein geboren. Nach einer Ausbildung zum Elektroniker für Automatisierungstechnik begann er zum Wintersemester 2006/07 sein Studium an der Fakultät für Elektrotechnik. Mit der Note 1,0 hatte er die beste Studienarbeit des Jahrgangs erstellt. Thema der Arbeit, die von Herrn Prof. Dr. Dietrich betreut wurde, war die „Konzeption eines Studentenportals für die Fachschaft der Fakultät für Elektrotechnik“.
Heinrich-Vetter-Preises
Dipl.-Soz.arb.(FH)/Dipl.-Soz.-päd.(FH) Jennifer W e b e r
und
Dipl.-Soz.arb.(FH)/Dipl.-Soz.-päd.(FH) Sven K r a u t w a l d
Der Heinrich-Vetter-Preis in Höhe von 1.500 Euro wird zum zweiten Mal am Hochschultag 2009 der Hochschule Mannheim verliehen. Der Preis wird als Anerkennung den Studierenden zuerkannt, die die beste gesellschaftspolitisch relevante Abschlussarbeit in der Fakultät für Sozialwesen erstellt haben. Der Preis wird in diesem Jahr geteilt und an Frau Jennifer Weber und Herrn Sven Krautwald verliehen.
Frau Weber wurde 1979 in Heidelberg geboren. Sie begann ihr Studium in der Fakultät für Sozialwesen im Wintersemester 2004/05 und hat zum Anfang des Wintersemesters 2008/09 den Abschluss zur Dipl.-Soz.arb.(FH)/Dipl.-Soz.-päd. (FH) mit der herausragenden Gesamtnote erreicht. Der Titel ihrer Diplomarbeit, die mit 1,0 bewertet wurde, war „Schuld und Scham – Grundlagen und Implikationen für die Beratungsarbeit“.
Herr Krautwald wurde 1980 in Bad Friedrichshall geboren. Er begann sein Studium in der Fakultät für Sozialwesen im Wintersemester 2004/05 und hat es im Sommersemester 2009 erfolgreich abgeschlossen. Seine Diplomarbeit zum Thema „Entwicklung eines Online-Datenerhebungsverfahrens zur Sexualforschung“ wurde mit der Note 1,0 bewertet.
Preis der Max Buchner-Forschungsstiftung an Fachhochschulen der DECHEMA
Dipl.‑Ing.(FH)
Tatjana P e t o j e v i c
Die DECHEMA, Deutsche Gesellschaft für Chemisches Apparatewesen, Chemische Technik und Biotechnologie e. V. vergibt jährlich den Preis der Max Buchner-Forschungsstiftung für hervorragende Diplomarbeiten aus den Chemie-Fachbereichen an Fachhochschulen in Höhe von 500 Euro.
Die Preisträgerin wurde 1980 in Speyer geboren. Sie begann ihr Studium im Diplomstudiengang Biotechnologie im Sommersemester 2004 und beendete ihr Studium zu Beginn des Wintersemesters 2008/09 mit sehr guten Ergebnissen. Ihre Diplomarbeit mit dem Titel „Analysis of MCM Protein Complexes and Function“ wurde von Herrn Prof. Dr. Carsten Hopf betreut und mit der Note 1,0 bewertet.
Frau Petojevic promoviert gegenwärtig an der University of California, Berkeley.
IfKom-Ingenieurpreises 2009
Marc K o d e r e r, M.Sc.
Der Ifkom-Preis für hervorragende Studienleistungen auf dem Gebiet der Internet-Technologien wird beim diesjährigen Hochschultag nach 2007 zum zweiten Mal verliehen und ist mit 500 Euro dotiert. Preisträger ist Marc Koderer, M.Sc.
Herr Koderer wurde 1983 in Heidelberg geboren. Er begann das Masterstudium Informationstechnik im Sommersemester 2008 und beendete es sehr erfolgreich im Sommersemester 2009. Er erhielt den IfKom-Ingenieurpreis für seine Masterarbeit mit dem Titel "Analyse generischer Ereignisströme im Linux Kernel auf IBM System z", die mit der Note 1,0 bewertet wurde.
Der Verband Ingenieure für Kommunikation – kurz IfKom - vertritt die Interessen von über 6000 Ingenieuren und Studenten der Branche “Informationstechnik und Telekommunikation“. Der Ingenieurverband ist Service-Dienstleister für seine Mitglieder, insbesondere durch sein Ingenieurnetzwerk, seine Aktivitäten im Bereich Fortbildung und Qualifizierung, seine Beratung im juristischen und arbeitsrechtlichen Bereich. Der Bezirk Baden-Pfalz-Saar freut sich, dass mit Herrn Koderer als Preisträger ein engagiertes und kompetentes IfKom-Mitglied den IfKom-Ingenieurpreis erhält.
OIO - Java Informatik Exzellenz Preise
Johannes W a c h t e r
Die Firma Orientation in Objects (OIO) vergibt an der Hochschule Mannheim in diesem Jahr erstmalig den mit 500€ dotierten OIO Java Informatik Exzellenz Preis. Mit diesem Preis sollen besonders herausragende Bachelor- oder Masterarbeiten aus dem Umfeld Java und Open Source von Studenten der Fakultät der Informatik der Hochschule Mannheim, gefördert werden.
Die Kriterien der Auswahl der Arbeit des Preisträgers sind:
- Eigenleistung, Schwierigkeitsgrad, Innovationsgrad
- Praxisrelevanz der Ergebnisse
- Problemabhandlung, Gedankenführung
- Literatur und Quellenbelege
- Stil und formale Darstellung
Dieser Preis wird im weiteren jährlich vergeben. Alle Arbeiten, die im Zeitraum von September bis August verfasst werden und einen Schwerpunkt im Bereich Java und Open Source haben, werden von uns ausgewertet und haben die Möglichkeit den Exzellenz Preis zu gewinnen.
Zahlreiche Praktikanten oder Absolventen der Hochschule Mannheim absolvierten bei uns ihr Praktikum bzw. ließen ihre Bachelor- oder Masterarbeit durch uns betreuen. Oft kam es nicht zuletzt aufgrund der guten Ausbildung der Hochschule zu einer Übernahme in eine Festanstellung in unserem Hause. Dadurch fühlen wir uns dieser Hochschule besonders verbunden und möchten aktiv die Zukunft ihrer Absolventen unterstützen. Daneben möchten wir natürlich für Studenten einen Anreiz schaffen, sich gerade für die in unserem Competence Center relevanten technologischen Bereich zu interessieren, weil wir durch die Zusammenarbeit mit Studenten und Lehrkörpern selbst immer wieder zu neuen für uns verwertbaren Erkenntnissen gelangen. Der Preis wird offiziell im Rahmen des Hochschultages der Hochschule in Mannheim übergeben.
Diesjähriger Preisträger ist Johannes Wachter, der seine Bachelorarbeit mit dem Thema „Konzeption und Implementierung eines webbasierten Reporteditors für CAS PIA“ geschrieben hat.
Biotech-Stipendien 2009
Die Industrie der Metropolregion Rhein-Neckar fördert das Studium der Biotechnologie und der Biologischen Chemie an der Hochschule Mannheim mit einem besonderen Stipendien-Programm. Zum zweiten Mal werden am Hochschultag 2009 nun vier Biotech-Stipendien im Gesamtwert von 24.000 Euro an Studierende der Mannheimer Fakultät für Biotechnologie verliehen.
In den Genuss kommen die Leistungsbesten des ersten Studienjahrs. Stifter sind das Ludwigshafener Unternehmen Abbott GmbH & Co. und Roche Diagnostics GmbH, Mannheim. Beide Unternehmen unterstützen die Fakultät für Biotechnologie auch mit hochrangigen Vertretern in einem Beirat, der sich schon seit sechs Jahren für die Vernetzung zwischen Hochschule und Praxis einsetzt. Mit der Verbindung von praxisorientierter Lehre und angewandter Forschung in Kooperation mit Unternehmen demonstriert die Fakultät für Biotechnologie das besondere Profil der Hochschule Mannheim.
Abbott GmbH & Co. KG
Sabine Hartlieb Note 1,4
Mathias Kalxdorf Note 1,6
Nicolai Nitsche Note 1,7
Roche Diagnostics GmbH
Frau Serpil Yildirim Note 1,5

Programm
| 16.00 – 16.10 Uhr |
Musik |
| 16.10 – 16.40 Uhr |
Begrüßung und Ansprache
Prof. Dr. Dieter Leonhard
Rektor |
| 16.40 – 16.50 Uhr |
Verleihung der Ehrensenatorwürde |
| 16.50 – 16.55 Uhr |
Musik |
| 16.55 – 17.25 Uhr |
Festansprache
Prof. Dr. Otmar D. Wiestler
Vorstandsvorsitzender und Wissenschaftlicher Vorstand
Deutsches Krebsforschungszentrum
„Das DKFZ als attraktiver Kooperationspartner in der Metropolregion Rhein-Neckar" |
| 17.25 – 17.55 Uhr |
Preisverleihung an Absolventen und Studierende der Hochschule Mannheim |
| 17.55 – 18.00 Uhr |
Musik |
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Sektempfang im Foyer von Gebäude 3 |
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Es spielt für Sie:
„Das Ehrliche Böhlen Quintett“ |
Preisträger
2008
Preisträger des Hochschultages
2007
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