SEFI Fellowship Award an Steffen Bohrmann
Prof. Dr. Steffen Bohrmann, langjährig aktiv für die Société Européenne pour la Formation des Ingénieurs (SEFI), die Europäische Gesellschaft für Ingenieurausbildung, hat bei der diesjährigen Generalversammlung im Anschluss an die Jahreskonferenz der Gesellschaft in Rotterdam eine außergewöhnliche Ehrung
erfahren: für seinen Einsatz für die europäische Ingenieurausbildung wurde ihm die Ernennung zum "Fellow of SEFI" zuteil, ein Titel, der auch als Namenszusatz geführt werden darf.
Bohrmann, langjähriges Mitglied des Präsidiums und von 2003 bis 2006 Vizepräsident der SEFI, erhält diese Auszeichnung für seinen verdienstvollen Einsatz für die Ingenieurausbildung in Europa.
Der amtierende SEFI-Präsident, Jörg Steinbach von der Technischen Universität Berlin, begründete in seiner Laudatio die Vergabe des Ehrentitels an Steffen Bohrmann und überreichte die Ernennungsurkunde.
Erster "Best Paper Award" bei einer SEFI-Jahreskonferenz
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SEFI - Société Européenne pour la Formation des Ingénieurs
Die Europäische Gesellschaft für Ingenieurausbildung hat etwa 400 Mitgliedern in 42 Ländern. 200 davon sind Hochschulen. Die Hochschule Mannheim ist seit vielen Jahren Mitglied.
Die SEFI sieht ihre Aufgabe in der Entwicklung, Modernisierung und Verbesserung der Ingenieurausbildung in Europa. Weitere Schwerpunkte liegen in der Stärkung der Kooperation zwischen den verschiedenen technischen Hochschulen Europas, in der Stärkung der Kooperationen zwischen Industriepartnern und Hochschulen sowie in der Nachwuchsförderung von IngenieurInnen.
http://www.sefi.be |
In diesem Jahr wurden erstmals die besten Beiträge zur Jahreskonferenz der SEFI, der Europäischen Gesellschaft für Ingenieurausbildung, in der die Hochschule Mannheim langjähriges Mitglied ist, mit einem "Best Paper Award" ausgezeichnet.
Zu der Konferenz Anfang Juli in Rotterdam (www.sefi2009.com), die mit über dreihundert Teilnehmern aus aller Welt gut besucht war und sich mit dem anspruchsvollen Thema "Attracting Young People to Engineering" auseinandersetzte, waren knapp zweihundert Beiträge eingereicht worden, von denen einhundertundvierzig zur Präsentation zugelassen wurden.
Aus diesen wiederum wählten Anette Kolmos aus Aalborg in Dänemark, neue SEFI-Präsidentin, und Steffen Bohrmann, gemeinsam die zu ehrenden Beiträge aus. Der Preis wurde in drei Kategorien vergeben: innovative Praxis,
Verzahnung von Forschung und Praxis sowie Forschung zu Ingenieurausbildung.
Die Autoren wurden mit Nachbildungen einer Prometheus-Statue bedacht, die den Zugang zum Campus der TU Delft (Ausrichter der Jahreskonferenz) bewacht: Prometheus brachte den Menschen Feuer und damit Licht und Wärme, ein Sinnbild für die Ingenieurskunst.
Die Preisverleihungszeremonie wurde während einer gemeinsamen Hafenrundfahrt zum Konferenzausklang von Steffen Bohrmann gestaltet und moderiert; mit der Übergabe der Ehrenzertifikate und der Statuen bot sie willkommene Parallelen zu einem jährlich für die Filmwelt bedeutsamen Ereignis.
Die Ehrungen im einzelnen:
Innovative Practice:
Anita Thaler (Klagenfurt) and Isabella Zorn (Landau): Attracting Teenagers to Engineering by Participatory Music Technology Design
Research and Reflection on Practice:
Eddie Conlon (Dublin) and Henk Zandvoort (Delft): Broadening Ethics Teaching in Engineering: Beyond the Individualistic Approach
Research on Engineering Education:
Deborah Tully (Boston) and Betty Jacobs (Sydney): Effects of Single-Gender Mathematics Classrooms on Self-Perception of Mathematical Ability and Post Secondary Engineering Paths: an Australian Case Study

Deborah Tully, Betty Jacobs und Steffen Bohrmann
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