Forschungsprojekte

2020 haben die forschungsaktiven Professorinnen und Professoren der Hochschule Mannheim mit über 100 Projekten unterschiedlicher Größe circa 8,7 Millionen Euro forschungsbezogene Drittmittel eingeworben. Die Forschungsaktivitäten wachsen seit Jahren kontinuierlich. Das dokumentieren z.B. über 135 wissenschaftliche Publikationen.

Die Angewandte Forschung steht neben der praxisorientierten Lehre als profilbildendes Merkmal. Zunehmende Transferaktivitäten flankieren dies. Wir stellen einige der größeren (Verbund-)Projekte der Hochschule aus Forschung und Lehre vor.

Die Innovationspartnerschaft M²Aind – Multimodale Analytik und Intelligente Sensorik für die Gesundheitsindustrie ist ein Verbund zwischen der Hochschule Mannheim und zahlreichen Unternehmen der Gesundheitsindustrie. Sie schafft praxisrelevante Lösungen für die Industrie in der Metropolregion Rhein-Neckar. Das Verbundprojekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

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Der Forschungscampus „Mannheim Molecular Intervention Environment (M²OLIE)“ will einen reibungslosen Behandlungsprozess für Tumorpatienten etablieren. Wissenschaftler der Hochschule sind in Projekten beteiligt, bei denen es um innovative Technologieverknüpfung und Prozessoptimierung in den Bereichen Bildgebung, Diagnostik und therapeutische Interventionen geht. M²OLIE ist einer von neun Forschungscampi, die das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert.

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Die Fakultät für Informatik ist Partner im Konsortium des Forschungsprojektes MIRACUM. Das Projekt wird im Rahmen der nationalen Medizin-Informatik-Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gefördert. Es führt Daten aus verschiedenen Fachgebieten zusammen und schafft Möglichkeiten zum Austausch über Standorte hinweg. Das Gesundheitssystem und die Patientenversorgung profitieren.

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Die Fakultät Sozialwesen ist mit ihrem Projekt "shelter" Partner in einem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten interdisziplinären Forschungsprojekt. Das Ziel ist, für alle Erwachsenen, die seit ihrer Kindheit sexualisierte Gewalt erlebt haben, inklusiv-vireale (virtuelle und reale) Auffang-, Schutz-, Begegnungs- und Beratungsräume zu entwickeln.

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Das StartUpLab SPACE mit Räumen zum Arbeiten und Experimentieren schafft Angebote für Innovation, Digitalisierung und Entrepreneurship für alle Hochschulangehörigen. Es fördert als Katalysator der Hochschule die hochschulweite Innovations- und Gründungskultur. Ziel des BMBF-geförderten Vorhabens ist es, Kompetenzen für die Unternehmensgründung zu fördern und Innovatoren beim Ausloten möglicher Gründungsperspektiven zu unterstützen.

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Im Digitalisierungsprojekt „Digi-FIT“ geht es um den Aufbau eines Transferzentrums für Digitalisierung in der Gesundheitsindustrie. Im Mittelpunkt stehen Industrie4.0-Anwendungen und die sichere, automatisierte Verarbeitung und Verwertung von Daten, die angesichts des technologischen Entwicklungssprungs bei der Digitalisierung biomedizinischer Bilder und biomolekularer Information entstehen. Die Hochschule Mannheim zählt zu den Gewinnern im Wettbewerb der Carl-Zeiss-Stiftung in der Programmlinie „Transfer“.

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Das Kompetenzzentrum CeMOS gehört im Teilprojekt KoPPonA (Entwicklung von modularen, intelligenten, gegen Belagsbildung resistenten Reaktoren für kontinuierliche Polymerisationsprozesse) zu einem großen Konsortium, das an Prozessverbesserungen für chemische Produktionen arbeitet. KoPPonA entwickelt eine Technologie, mit der Wärmetauscher effizienter, Reaktoren zuverlässiger und Chemieanlagen insgesamt effizienter betrieben werden können. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.

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Das BMBF-Verbundprojekt SMART-CARE baut einen Forschungskern für Massenspektrometrie (MS) in der Systemmedizin in Heidelberg/Mannheim auf. Der Fokus liegt auf der Erforschung des Rückfallrisikos bei Krebserkrankungen. Das Forschungszentrum CeMOS der Hochschule Mannheim verfolgt in einem Teilprojekt die Analyse des Metaboloms mit ultrahochauflösender MS und bildgebender MSI in Gewebeproben und Körperflüssigkeiten, um molekulare Metabolom-Marker zu identifizieren und für mathematische Modelle zu nutzen.

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Das Forschungszentrum CeMOS bringt seine Expertise zur Massenspektrometrie-Imaging Technologie (MSI) in den Sonderforschungsbereich (SFB 1389) UNITEGLIOBLASTOMA ein. Das von der DFG geförderte transdisziplinäre Verbundprojekt hat zum Ziel, innovative Behandlungsansätze für das Glioblastom (Hirntumor) zu erforschen und entwickeln. Bislang gelten Glioblastome als meist tödliche Erkrankung. Grundlegende molekulare Mechanismen für Behandlungsresistenzen sind noch vollständig oder zumindest teilweise unverstanden.

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Die Hochschule Mannheim ist über das Forschungszentrum CeMOS Teil eines EU-Projektes im Forschungsprogramm Horizon2020. EU-OPENSCREEN DRIVE, eine europäische Forschungsinfrastruktur offener Screening-Plattformen für die chemische Biologie aus 15 Ländern, forscht und bietet Dienstleistung in den Bereichen Screening von kleinen Molekülen und in der medizinischen Chemie. Die Mannheimer Forschung beschäftigt sich mit Fragen der chemischen Proteomik sowie massenspektrometrischer Bildgebung von Zellassays.

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Die Hochschule Mannheim ist Partner im BMWi-geförderten Verbundprojekt Transferstelle IT-Sicherheit im Mittelstand (TISiM). Das Kompetenzzentrum für Informationssicherheit (KIS) übernimmt verschiedene Entwicklungsaufgaben (Sec-O-Mat) sowie die Evaluation der Wirksamkeit der Transferstelle. Das Konsortium baut ein umfangreiches Unterstützungsangebot mit regionalen Anlaufstellen, virtueller Transferstelle und digitaler Plattform mit Umsetzungsvorschlägen zur Erhöhung der IT-Sicherheit auf.

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Die Hochschule Mannheim ist über das Forschungszentrum CeMOS Teil des ZIM-Kooperations­­netz­werk „Proteomics4Future“. Das Netzwerk verfolgt das Ziel, der Massen­spektrometrie (MS)-basierten Proteomik durch neue Methoden und Standard­isierung der Workflows zu einer beschleunigten industriellen Verbreitung zu verhelfen. Die Partner arbeiten u.a. an standardisierten Technologien zur Proben­­vorbereitung bis hin zu KI-basierten Verfahren der Datenanalyse. CeMOS erforscht u.a. MS-Applikationen und Messprozesse.

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Die Hochschule Mannheim ist über die Fakultät für Wirtschaftsingenieurwesen Partner im BMBF-geförderten Forschungsprojekt Kopernikus SynErgie zum Themenbereich industrielle Energieflexibilität. In SynEnergie arbeitet ein Konsortium aus fast 90 Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft an der Frage, wie sich der Energiebedarf der Industrie mit einem volatilen Energieangebot in Einklang bringen lässt. In Mannheim finden Arbeiten zur volkswirtschaftlichen Kosten-Nutzen-Abschätzung sowie zur Abschätzung der CO2-Reduzierung beim Einsatz von Flexibilitätsmaßnahmen statt.

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Kontakt

Prorektor für Forschung, Technologietransfer und Internationalisierung
Prof. Dr. Mathias Hafner
Gebäude A, Raum 405

0621 292-6200

E-Mail

 

Research Management Center
Dr. Victoria Rodriguez Ledesma
Birgit Sudhoff
Gebäude X, Raum 414

0621 292-6056

E-Mail

Wettbewerb um Forschungsgelder

Die Mittel für zukunftsweisende Forschungsprojekte erhält die Hochschule Mannheim über EU, Bund, Länder und Stiftungen. Vor dem Start eines Projektes müssen die Forschungsaktiven eine Gutachterkommission von ihrem Forschungsvorhaben überzeugen.

Kooperation mit Unternehmen

Das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) ist ein bundesweites, technologie- und branchenoffenes Förderprogramm für mittelständische Unternehmen, die mit Forschungseinrichtungen zusammenarbeiten. Die Hochschule setzt zahlreiche Forschungsprojekte gemeinsam mit Unternehmen um.

Forschungsprojekte in der Nachwuchsförderung

Die Hochschule Mannheim beteiligt sich als Partner an kooperativen Promotionskollegs. Ein übergeordnetes Forschungsthema gibt dort den Rahmen für verschiedene Promotionsprojekte.