Antidiskriminierung und Schutz vor sexuelle Belästigung

Unsere Hochschule steht für ein respektvolles, sicheres und diskriminierungsfreies Miteinander. Antidiskriminierungsarbeit und der Einsatz gegen sexuelle Belästigung sind dabei untrennbar verbunden: Beide zielen darauf ab, gleiche Chancen für alle zu sichern und Machtmissbrauch in jeder Form zu verhindern.

Sowohl das Schutzkonzept der TH Mannheim als auch die Präsentation zur Sensibilisierung und Verantwortung greifen daher beide Themen auf und zeigen, wie sie in unserem Alltag wirksam zusammengeführt werden können.

Diskriminierung und sexuelle Belästigung verletzen nicht nur die Würde von Einzelnen, sondern gefährden auch ein Klima von Vertrauen, Vielfalt und akademischer Freiheit. Mit klaren Anlaufstellen, Sensibilisierung und Präventionsangeboten setzen wir uns daher aktiv dafür ein, dass unsere Hochschule ein Ort bleibt, an dem alle Menschen frei lernen, lehren und arbeiten können.

Antidiskriminierung

Was ist Diskriminierung?

Diskriminierung ist jede ungerechtfertigte Ungleichbehandlung aufgrund eines tatsächlichen oder zugeschriebenen Merkmals, wie z.B. ethnische Herkunft, Geschlecht, sexuelle Identität, Religion, Weltanschauung, Behinderung, Alter.

Wir ermutigen ausdrücklich, sich gegen Diskriminierung zu wehren und unterstützen aktiv, indem wir

  • individuell, unverbindlich und unabhängig beraten
  • Gespräche streng vertraulich behandeln
  • über mögliche Schritte informieren
  • gemeinsam mit Ihnen Handlungsstrategien entwickeln

Kontaktieren Sie uns, wenn Sie direkt betroffen sind und ermutigen Sie auch andere, sich zu melden.

Aktiv gegen sexueller Belästigung

Sexuelle Belästigung umfasst z. B.:

  • aufdringliche oder beleidigende Kommentare über die Kleidung, das Aussehen oder das Privatleben
  • sexuell konnotierte Bemerkungen, Witze oder Fragen, z.B. zum Privatleben oder zur Intimsphäre
  • sexualisierte oder unangemessene Einladungen zu einer Verabredung
  • unerwünschtes, aufdringliches oder einschüchterndes Starren oder anzügliche Blicke
  • Zeigen, Verbreiten oder sichtbares Anbringen von pornographischen Darstellungen
  • Nachstellen mit sexuellem Hintergrund
  • unerwünschte, unangemessene oder sexuell bestimmte körperliche Berührungen
  • Unsittliches Entblößen
  • wiederholte körperliche Annäherung

Ansprechpartner

Prof. Dr. Alexander Noyon

Beauftragter für Antidiskriminierung

Beauftragter für Fälle von sexueller Belästigung

Psychologischer Psychotherapeut

+49 621 292-6729
a.noyon@th-mannheim.de
Gebäude C, Raum 208

Telefonische Sprechstunden

Dienstag: 11:00 -12:00 Uhr
Donnerstag: 18:00 - 19:00 Uhr
Freitag: 09:00 - 10:00 Uhr

Weitere Unterstützung bei Diskriminierung

Antidiskriminierungsbüro Mannheim e.V.
www.adb-mannheim.de
Alphornstraße 2a
68169 Mannheim

Haltestelle Neumarkt
barrierefrei zugänglich

Flyer adb deutsch

Flyer adb english

Flyer adb tuerkisch

Prof. Dr. Chirly dos Santos-Stubbe

Beauftragte für Fälle von sexueller Belästigung

 

Psychologin

+49 621 292-6733
c.santos-stubbe@th-mannheim.de
Gebäude C, Raum 406

 

 

 

Weitere Unterstützung bei sexueller Belästigung

Psychologische Beratungsstelle
Notruf und Beratung für sexuell misshandelte Frauen und Mädchen e.V. 

O 6, 9, 68161 Mannheim


0621/10033

team@maedchennotruf.de 

www.maedchennotruf.de

 

Hilfetelefon bei Gewalt gegen Frauen

kostenlos · vertraulich · rund um die Uhr