Albert-und-Anneliese-Konanz-Stiftung an der Hochschule Mannheim – Förderung der Studierenden in Forschung und Lehre

v.l.: Prof. Dr. J. Puchta, Prof. Dr. W. Eisenmann, Prof. Dr. M. Oster, M. Bandtel, Dr. D. Ammer, L. Trefs, Prof. Dr. T. Schüssler </br>Foto: T. Tröster

Im Jahr 2017 bestand die Albert-und-Anneliese-Konanz-Stiftung an der Hochschule Mannheim 20 Jahre. Stiftungsziel ist die Förderung der Studierenden und des wissenschaftlichen Nachwuchses an der Hochschule Mannheim insbesondere in den Ingenieurwissenschaften. Erste Bausteine waren die Etablierung des Studienprogramm Interstip, das den Studierendenaustausch mit ausländischen Hochschulen fördert sowie die Bereitstellung von zwei Promotionsstipendien pro Jahr.

Mit dem Start der Konanz-Graduiertenakademie im Jahr 2018 unterstützt die Stiftung das Vorhaben der Hochschule, die Qualität der Betreuung in der wissenschaftlichen Ausbildung und die Rahmenbedingungen der kooperativen Promotionen weiter zu optimieren, indem die individuelle Förderung der Promovierenden an der Hochschule Mannheim verstärkt wird. Die Konanz-Graduiertenakademie baut sukzessive ein überfachliches Qualifizierungsprogramm für die Doktorandinnen und Doktoranden auf. Darüber hinaus bietet die Graduiertenakademie eine interdisziplinäre Plattform zum Netzwerken an. Im Kick-off-Meeting am 11.01.2018 stellte sich Prof. Dr. Torsten Markus aus der Fakultät für Maschinenbau als Ombudsmann für „Gute wissenschaftliche Praxis und Ethik“ den Promovierenden vor und nutzte die Gelegenheit, sie für die ethischen Herausforderungen und Verhaltensweisen im Wissenschaftssystem zu sensibilisieren.

Ein weiterer wesentlicher Stiftungszweck ist die Förderung der Studierenden. Die Qualität und die Stärke der Hochschulausbildung an einer Hochschule für angewandte Wissenschaften sind vor allem in der ausgezeichneten seminaristischen und persönlichen Präsenzlehre durch praxis- und wissenschaftserfahrene Professorinnen und Professoren begründet. Um diese Bedeutung zu unterstreichen, hatte der Vorstand der Albert-und-Anneliese-Konanz-Stiftung einen jährlich Lehrpreis in Höhe von 4000 € ausgelobt. Beim Hochschultag 2017 wurde dieser Lehrpreis zum vierten Mal vergeben. Den Lehrpreis erhielten zum einen das Team „kompass“ von Prof. Dr. Manfred Oster, Matthias Bandtel, Dr. Daniela Ammer und Leonie Trefs und zum anderen Prof. Dr. Wolfgang Eisenmann aus der Fakultät für Verfahrens- und Chemietechnik.

Das Projektteam von Prof. Oster wurde für die Konzeption und Implementierung des innovativen Lehr-/Lernmodells kompass an der Hochschule sowie dessen Verstetigung in der interdisziplinären Lehre ausgezeichnet. kompass will die Potenziale von Heterogenität und Vielfalt durch handlungs- und erfahrungsorientiertes Lernen, durch projektorientiertes Arbeiten in interdisziplinären Teams sowie durch forschendes Lernen hochschulweit und über die Studieneingangsphase hinaus nutzbar machen. Prof. Eisenmann erhielt den Lehrpreis für die fachliche und didaktische Qualität, Aktualität sowie Vielfältigkeit seiner Lehrveranstaltungen, die insbesondere auf die Lernbedürfnisse heterogener Studierendengruppen abgestimmt ist. Der Methoden- und Medienmix bildet die Grundlage für sein überzeugendes Lehrkonzept, in dem u. a. die bewusst herausgearbeitete Vernetzung seiner Vorlesungen einschließlich begleitender Laborpraktika ein besonderes Merkmal ist.


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