Auftakt mit Wirkung: VIVET Symposium vernetzt Forschung und Industrie

Zwei Tage geballtes Fachwissen, lebendiger Austausch und konkrete Einblicke in die Praxis: Mit seiner ersten Ausgabe setzte das VIVET Symposium „Chemische und biotechnologische Prozessentwicklung – Industrie und Akademie“ ein starkes Zeichen für interdisziplinäre Zusammenarbeit. Am 23. und 24. April trafen sich Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Industrie, um aktuelle Herausforderungen und Zukunftsperspektiven gemeinsam zu diskutieren. VIVET treibt die Prozessentwicklung voran und setzt dabei auf nachhaltige Ziele wie Ressourcenschonung, Energieeffizienz und CO₂-Reduktion.

Der Auftakt im Besucherzentrum der BASF SE, inklusive exklusiver Werksführung, bot bereits einen eindrucksvollen Einstieg in die industrielle Realität moderner Produktionsanlage. Am folgenden Konferenztag im MAFINEX in Mannheim stand dann der fachliche Austausch im Mittelpunkt, begleitet von exzellenten Vorträgen aus Akademie und Industrie.

Thematisch spannte das Symposium einen breiten Bogen: Von Flow Chemistry über innovative Mehrphasenreaktoren bis hin zu KI-gestützter Optimierung von Prozessen wurden zentrale Trends und Technologien beleuchtet. Beiträge von der Technischen Hochschule Mannheim und der RPTU Kaiserslautern-Landau sowie Unternehmen wie BASF SE, Evonik Industries AG, Merck Electronics KGaA und F. Hoffmann-La Roche Ltd unterstrichen die Relevanz und Vielfalt der behandelten Themen.

Stimmen aus der Praxis

„Das VIVET Symposium 2026 war für mich fachlich und persönlich sehr bereichernd. Besonders spannend fand ich die Bandbreite: von datengetriebener Prozessentwicklung und KI bis hin zu ganz praktischen Fragen der industriellen Umsetzung. Besonders im Bereich Flow Chemistry zeigt sich, dass technologisch vieles möglich ist, entscheidend ist jedoch der richtige Zeitpunkt im Entwicklungsprozess und ein tragfähiger Business Case. Gleichzeitig wird deutlich, wie wichtig es ist, neue Ansätze schneller aus der Forschung in die industrielle Anwendung zu überführen und dabei konkrete wirtschaftliche Fragestellungen zu adressieren. Der offene Austausch mit den Teilnehmenden war dabei mindestens genauso wertvoll wie die Vorträge. Ich freue mich sehr, dass das nächste Symposium bei HNP Mikrosysteme stattfinden wird. Es ist eine tolle Chance, Industrie und Forschung noch enger zusammenzubringen.“
— Dr. Anne Ringlepp, HNP Mikrosysteme GmbH

„Das Symposium bot eine ausgezeichnete Plattform für Vertreter aus Industrie und Akademia, um gemeinsam Erfahrungen auszutauschen und praktische Herausforderungen zu diskutieren. Besonders wertvoll war dabei nicht nur das Teilen von Ideen, sondern auch die Möglichkeit, neue Kontakte zu knüpfen und ein gemeinsames Verständnis dafür zu entwickeln, wie wissenschaftliche Erkenntnisse ihren Weg in die industrielle Praxis finden können. Die Atmosphäre und die Gespräche haben gezeigt, wie wichtig solche Veranstaltungen für den Brückenschlag zwischen Forschung und Anwendung sind. Insgesamt war es ein wirklich gelungenes und inspirierendes Symposium.“
— Dr. Carsten Knoesche, BASF SE

Fazit

Das VIVET Symposium hat eindrucksvoll gezeigt, welches Potenzial in der engen Verzahnung von Forschung und Industrie liegt. Wo unterschiedliche Perspektiven aufeinandertreffen und Wissen offen geteilt wird, entstehen die Innovationen von morgen – ein Ansatz, der weit über die Veranstaltung hinaus Wirkung entfalten dürfte.


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