Ausstellung „DIE MÜTTER DES GRUNDGESETZES“ in der Hochschule Mannheim eröffnet

Das Gleichstellungsteam der Hochschule konnte die Wanderausstellung „Mütter des Grundgesetzes“ an die Hochschule Mannheim holen. Die Eröffnung fand am 7. November im Gebäude C der Hochschule durch die Rektorin Prof. Dr. Astrid Hedtke-Becker statt. Gezeigt werden auf 17 Tafeln die Lebensbilder der Politikerinnen Frieda Nadig, Elisabeth Selbert, Helene Weber und Helene Wessel – vier Frauen, die mit ihrem politischen Engagement sicherstellten, dass der Satz „Frauen und Männer sind gleichberechtigt.“ im Artikel 3 ins Grundgesetz aufgenommen wurde.

Elisabeth Selbert, Helene Weber, Frieda Nadig und Helene Wessel waren die einzigen weiblichen Abgeordnete des 65 Personen umfassenden Parlamentarischen Rates, der von September 1948 bis Juni 1949 in Bonn tagte. Sie erkämpften mit Art. 3, Abs. 2 GG die Verankerung der Gleichberechtigung im Grundgesetz. Ohne das Engagement der vier Frauen im Parlamentarischen Rat und der vielen Frauen, die sich in der Öffentlichkeit für die Gleichberechtigung stark machten, wäre es zu dieser Formulierung nicht gekommen. 

Teil 1 der Ausstellung findet sich im Gebäude C im Erdgeschoss, Teil 2 im Gebäude A im 4. OG. Die Ausstellung ist vom 7. November 2019 bis zum 19. Dezember 2019 täglich montags bis freitags von 7.00 Uhr bis 19.00 Uhr zu sehen.


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