Bundestagsabgeordneter Löbel zu Gast an der Hochschule Mannheim

Bundestagsabgeordneter Löbel zu Gast an der Hochschule Mannheim

Der Mannheimer Bundestagsabgeordnete und Stadtrat Nikolas Löbel war zu Besuch an der Hochschule Mannheim. Im Mittelpunkt des Gespräches stand neben der Studiensituation in Corona-Zeiten vor allem die Forschungskooperation der Hochschule für angewandte Wissenschaften mit den mittelständischen Unternehmen. 

„Wie ist die Hochschule Mannheim über das Semester in Corona-Zeiten gekommen?“ war eine der Fragen, über die sich Nikolas Löbel bei seinem Besuch an der Hochschule informierte. Im Gespräch mit Rektorin Prof. Dr. Astrid Hedtke-Becker, ging es dabei vor allem um die Erfahrungen, die im Sommersemester 2020 gemacht wurden. Die Hochschule war eine der ersten, die bereits Mitte März auf die digitale Lehre umstellen konnte. Mit unkomplizierten Homeoffice-Regelungen wurden daneben für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bestmögliche Arbeitsbedingungen geschaffen. Mit viel Engagement aller konnte das Semester trotz Hürden gut gemeistert werden. Es hat sich aber deutlich gezeigt, dass der persönliche Austausch der Lehrenden mit den Lernenden und den Studierenden untereinander, ein wesentliches Merkmal des Studiums, nicht ausreichend wahrgenommen werden konnte.

„Im Fokus stehe nun nach Abschluss der Prüfungen die Evaluation des Sommersemesters und die Planung für das anstehende „Hybridsemester“ 2020/21. Insbesondere gehe es darum, die Online-Lehre zu optimieren sowie die Präsenzlehre mit Schwerpunkt auf den Erst- und Zweitsemestern und die Laborübungen vorzubereiten. Die dramatische räumliche Situation der Hochschule insbesondere auch im Rahmen der anstehenden und aktuellen Sanierungsmaßnahmen sei dabei aufgrund der notwendigen Abstandsregelungen eine der Schwierigkeiten, die auch in den kommenden Semestern zu meistern seien“, so die Rektorin.

Der Prorektor für Forschung, Prof. Dr. Mathias Hafner, sprach vor allem die Rahmenbedingungen für den Forschungs- und Technologietransfer der Hochschulen für angewandte Wissenschaften mit den mittelständischen Unternehmen an. Mittelständische Unternehmen prägen die Wirtschaftsstruktur in Deutschland. 99 Prozent aller Unternehmen werden den mittelständischen Unternehmen zugerechnet, sie beschäftigen rund 2/3 aller Erwerbstätigen. Die Zusammenarbeit mit den Hochschulen für angewandte Wissenschaften und dies gilt insbesondere für die Hochschule Mannheim, ist sehr eng. Um jedoch mehr Innovationen zu entwickeln und auf den Markt bringen zu können bedürfe es einer stärkeren und vor allem flexibleren Forschungsförderung von Kooperationsprojekten mit der Industrie. Ein wichtiger Schritt wäre die Erhöhung des sehr geringen Fördervolumens der Deutschen Forschungsgemeinschaft für solche Transfervorhaben mit den Hochschulen für angewandte Wissenschaften.
 


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