In situ Mikroskopie-Projekt unter Gewinnern des Health Innovation Transition Fellowship Wettbewerbs

Doktorand der Hochschule Mannheim überzeugt Jury mit der Idee eines automatisierten, in situ mikroskopischen Diagnosegeräts

Hajo Suhr, Clemens Böcker und Philipp Wiedemann bei der Preisverleihung in Heidelberg (v.l.n.r.), Foto: Jansen, Schreier GbR - Shot Media

Clemens Böcker, Absolvent der Fakultät Biotechnologie und Doktorand in einem kooperativen Promotionsprojekt, an der Hochschule Mannheim betreut von Prof. Dr. Philipp Wiedemann (Fakultät für Biotechnologie) und Prof. Dr. Hajo Suhr (Fakultät für Informationstechnik), konnte sich als einziges Hochschul-Projekt in einem starken Bewerberfeld aus Max-Planck-Instituten und Universitäten behaupten. Das Projekt erreichte das Finale des Health Innovation Transition Fellowship Wettbewerbs 2022 in Heidelberg und bei den dort stattfindenden Pitch-Vorträgen den mit 10.000 Euro dotierten dritten Platz.

„Das ist ein toller Erfolg für Clemens Böcker, aber auch für unsere langjährigen Arbeiten auf dem Gebiet der in situ Mikroskopie - wir sehen, dass wir nun in Richtung Anwendungsreife kommen“, freuen sich Hajo Suhr und Philipp Wiedemann. 

Bei der in situ Mikroskopie wird das Mikroskop direkt in die zu untersuchende Probensuspension eingebracht. Im Gegensatz zur konventionellen Mikroskopie werden hier bewegliche Objekte in sehr großer Zahl analysiert – dies stellt besondere Anforderungen an Optik und Bildverarbeitung.

Ziel des Health Innovation Transition Fellowship Wettbewerb ist es, die Lücke in der Innovationsfinanzierung zwischen dem Abschluss der Doktorarbeit und der Einwerbung weiterer Startkapitalmittel zu schließen. Die drei innovativsten Konzepte oder Prototypen erhalten einen Pre-Seed-Preis, mit dem die beschleunigte Entwicklung der Entdeckungsforschung im ersten Jahr nach der Promotion des Bewerbers finanziert wird. Das Programm wird gefördert durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg.


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