Design Thinking Projekt (DTP): Studierende der Hochschule Mannheim beim Global Kick Off im Silicon Valley

Im Design Thinking Projekt werden komplexe Fragestellungen bearbeitet, für die sich Wirtschaftsunternehmen einen innovativen Lösungsvorschlag wünschen. Die Fragestellungen werden sowohl aus technischer Perspektive als auch mit dem Blick auf Nutzer, den Markt und Unternehmen konzipiert und entwickelt. Der Kurs baut damit auf einem Erfolgsmodell auf, welches in der Vergangenheit bereits in der Fakultät für Informatik in Kollaboration mit der Stanford University gelehrt wurde und nun im Rahmen des StartDurch-Projektes auf weitere Fakultäten der Hochschule Mannheim ausgeweitet wird. Das Curriculum dieses Masterkurses hat seinen Ursprung im Mechanical Engineering (ME310) der Stanford University, in der auch die d.school angesiedelt ist.

Mitte November nahmen die Studierenden des diesjährigen Design Thinking Projekts am offiziellen Global Kick Off Event im Silicon Valley teil. Im Kurs arbeiten die Studierenden mit globalen Partnern anderer Hochschule des weltweiten Innovationsnetzwerkes mit Namen SUGAR (sugar-network.org) zusammen. Die Bedeutung dieses Netzwerkes wird durch die Größe der Veranstaltung deutlich, zu der sich über 300 Studierende von 16 Universitäten aus 13 Ländern zusammengefunden haben. Sie werden in ihren Projekten von mehr als 40 Unternehmen unterstützt.

Voraussetzung für die Teilnahme an dieser interdisziplinären internationalen Lehrveranstaltung ist ein von einem Sponsor aus Wirtschaft oder Gesellschaft finanzierter Challenge und ein Team aus Studierenden, welches über neun Monate den Challenge zusammen mit einem (internationalen) universitären Kooperationspartner intensiv bearbeitet.

Neben dem bisherigen Kollaborationspartner SAP hat dieses Semester erstmals das Gesundheitsunternehmen Roche die Studierenden der Hochschule Mannheim mit einer komplexen Innovationsaufgabe beauftragt. Die beiden Teams aus Masterstudierenden der Fakultäten für Informatik, Biotechnologie und Gestaltung werden sich in den kommenden Monaten mit „Warehouse-Logistik“ (SAP-Team) und „Patient Journey“ (Roche-Team) auseinandersetzen. Beide Projekte werden zusammen mit Studierenden der Stanford University, USA, und der Aalto University, Finnland, bearbeitet.

Im Prototyping-Labor inno.space an der Hochschule Mannheim werden im Rahmen der Projekte in den nächsten Monaten kontinuierlich Prototypen entwickelt und getestet. Im Februar 2018 werden die jeweiligen Teammitglieder aus den Universitäten Stanford und Aalto eine Woche zu Gast an der Hochschule sein, bevor die Teams im Juni ihre finalen Demonstratoren im Silicon Valley präsentieren.

Neben der Hochschule Mannheim nehmen aus Deutschland noch das Karlsruhe Institute of Technology (KIT), die Technische Universität München (TUM) und das Hasso-Plattner-Institut in Potsdam an dieser Veranstaltung teil.

Interessierte KMUs oder Großunternehmen können sich gerne für eine Kooperation im kommenden Jahr bewerben.

Mehr Informationen:

Das interdisziplinäre Design Thinking Projekt (DTP) ist Teil des StartDurch-Projekts der Professorinnen Dr. Kirstin Kohler (Informatik) und Dr. Karin Arregui (Biotechnologie). Das Projekt umfasst ein innovatives Lehrkonzept zum Aufbau von Innovations- und Gründergeist, um Studierende verschiedener Fakultäten und Disziplinen zur Zusammenarbeit zu motivieren. Es wird vom baden-württembergischen Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur seit 2016 für einen Zeitraum von drei Jahren gefördert.

www.startdurch.hs-mannheim.de bietet einen Überblick über die Elemente des StartDurch Programms: Design Thinking, Entrepreneurship, Prototyping Lab inno.space,. Detaillierte Informationen zum Design Thinking Projekt an der Hochschule Mannheim befinden sich aufwww.designthinking-mannheim.de.

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