Besuch aus der Universität Heidelberg

Prof. Hashmi mit Rektor und Prorektor bei Laborbesuch

Prof. Dr. A. Stephen K. Hashmi, Prorektor für Forschung und Struktur der Universität Heidelberg, kam am 22.05.2014 zu einem Informationsbesuch an die Hochschule Mannheim. Nach einem ausführlichen Gespräch mit Rektor Prof. Dr. Leonhard und Prorektor Prof. Dr. Frank Nürnberg wurden die Institute für Instrumentelle Analytik und Bioanalytik, für Chemische Verfahrenstechnik sowie für Molekular- und Zellbiologie der Fakultät für Biotechnologie besichtigt.

Insbesondere im Bereich der Biotechnologie gibt es seit vielen Jahren eine sehr intensive Zusammenarbeit beider Hochschulen, vor allem mit der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg. Die Einrichtung des gemeinsamen Instituts für Medizintechnologie als hochschulübergreifende wissenschaftliche Einrichtung beider Hochschulen im Jahr 2008 hat diese erfolgreiche Zusammenarbeit weiter intensiviert Neben der Durchführung kooperativer Bachelor- und Masterstudiengänge wird am Institut interdisziplinär auf dem Gebiet der Medizintechnologie geforscht und der wissenschaftliche Nachwuchs im Rahmen eines kooperativen Promotionskollegs gefördert.

Die gute Zusammenarbeit und Leistungsfähigkeit des gemeinsamen Institutes für Medizintechnologie werden dokumentiert durch zahlreiche Beteiligungen an kooperativen Forschungsprojekten, bei denen die Hochschule Mannheim als Partner mitarbeitet, wie z. B. beim Forschungscampus „Mannheim Molecular Intervention Environment“ (M2OLIE)“, beim europaweiten Forschungsprojekt MITIGATE, beim Zentrum für angewandte Forschung Applied Biomedical Mass Spectrometry (ABIMAS) oder bei der Einrichtung kooperativer Promotionskollegs.

Gerade nach diesen guten Erfahrungen sollte das Gespräch Potenziale für einen weiteren Ausbau der Zusammenarbeit identifizieren. Die Hochschule Mannheim bringt ingenieurwissenschaftliche und biotechnologische Kompetenz in der anwendungs-orientierten Forschung und die Universität Heidelberg exzellente Forschung in klassischen Gebieten wie der Chemie, Biologie, Mathematik und der Medizin ein. Die Gespräche hatten das Ziel, sich ergänzende Interessensgebiete zu lokalisieren und später für beide nutzbringend zu verzahnen. Diese vielversprechende Initiative wird in einem weiteren Treffen zwischen Forscherinnen und Forschern beider Einrichtungen fortgesetzt werden.

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