Filterkuchenwäsche – Projekt der Hochschule von der Forschungs-Gesellschaft Verfahrens-Technik e.V. zum Projekt des Jahres 2020 gewählt

Waschvorgänge finden bei der Herstellung und Veredelung vieler Feststoff-Produkte Anwendung Bild: Nokielski

Nicht nur sauber, sondern rein! Was für die Wäsche von Kleidung gilt, hat auch seine Notwendigkeit in vielen industriellen Prozessen. Dort werden Feststoffe durch eine Filtration gewonnen und durch eine Filterkuchenwäsche veredelt und so erst zu einem verkaufsfähigen Produkt.

Im Rahmen eines zweijährigen Projekts der industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) untersuchten die beiden Doktoranden Andreas Brückner und Thomas Sprott unter der Anleitung von Prof. Dr. Bernhard Hoffner vom Institut für Mechanische Verfahrenstechnik der Hochschule Mannheim die Filterkuchenwäsche. Ziel war, das Verständnis für die Vorgänge in einem Filterkuchen auf einem Filterapparat zu vertiefen und die gewonnen Erkenntnisse zu nutzen, um Filterapparate besser, kostengünstiger und nachhaltiger auszulegen und zu betreiben.

Diese Forschungs- und Entwicklungsarbeit fand in enger Verzahnung mit industriellen Anwendern und der Forschungs-Gesellschaft Verfahrens-Technik e.V. (GVT) statt. Dadurch war auch gewährleistet, dass die Projektergebnisse direkt umgesetzt werden können. Aufgrund der positiven Resonanz wurde direkt eine weitere Förderung im Rahmen eines Nachfolgeprojekts erreicht.

Die Ergebnisse der Arbeit wurden und werden bereits im industriellen Alltag eingesetzt, was sich auch in der Begründung der GVT widerspiegelt:
„… Im Rahmen des IGF-Projekts wurden innovative Vorgehensweisen zur Reduktion der Waschflüssigkeitsmenge und der Erhöhung der Anlagenkapazität mit mehreren Waschstufen und miteinander verschalteten Durchströmungsvorgängen untersucht. Aufgrund seines Leuchtturmcharakters wurde das Projekt vom Forschungsbeirat der GVT zum Projekt des Jahres gewählt …“


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