Hochschule Mannheim als Verbundpartner im Programm „Hochschullehre durch Digitalisierung stärken" erfolgreich

Im Bund-Länderprogramm „Hochschullehre durch Digitalisierung stärken“ werden für das Verbundprojekt der Hochschulen Karlsruhe, Mannheim, Offenburg und Pforzheim rund 1,9 Millionen Euro für drei Jahre bereitgestellt. In dem Projekt „Shared Excellence – Laboratory Learning Spaces 4.0 (SHELLS)“ werden die vier Partnerhochschulen des Verbunds einen hochschulübergreifenden Pool hybrider Laborveranstaltungen zur digitalen Transformation umsetzen.

In der Vermittlung von Kompetenzen für die Arbeitswelt 4.0 eignen sich in besonderem Maße Laborveranstaltungen. Zudem kann diese Veranstaltungsart von digitalen Lehr- und Lernmethoden vielfältig profitieren, obwohl dort die Umsetzung digitaler Lehre sehr herausfordernd und aufwendig ist. Im Projekt werden die Verbundhochschulen hybride Laborveranstaltungen entwickeln, sich hinsichtlich ihres Vorgehens und ihrer Erfahrungen austauschen und die umgesetzten Veranstaltungen für Studierende der beteiligten Hochschulen öffnen.

Die Federführung im Verbundprojekt liegt bei der HKA. Als Projektleiterin betont Prof. Dr. Angelika Altmann-Dieses, Prorektorin für Studium, Lehre und Internationales der Hochschule Karlsruhe, die strategische Bedeutung des Auswahlergebnisses: „Ich freue mich sehr über diesen Antragserfolg, den wir gemeinsam mit unseren Verbundpartnern erringen konnten. Die Projektmittel leisten einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung der Digitalisierung in der Lehre und unseres Lehrangebots insgesamt“.

An der Hochschule Mannheim sind Prof. Kirstin Kohler (Fakultät für Informatik) und Prof. Dr. Julian Reichwald (Kompetenzzentrum Virtual Engineering Rhein-Neckar) für den Teilbereich Blended Prototyping Lab verantwortlich. Digitale Technologien revolutionieren Prozesse entlang des gesamten Produktlebenszyklus – von der Produktidee bis zum operativen Einsatz, zur Wartung und zur Verwertung. Diese Themenfelder werden an der Hochschule am fakultätsübergreifenden „inno.space“ (als Kombination aus Innovationsraum und Makerspace) sowie am Kompetenzzentrum Virtual Engineering (KVE) bearbeitet. Für die Umsetzung als hybrides Lehrangebot, in dem Studierende auch im virtuellen Raum kooperieren, werden Techniken des kollaborativen blended Protoyping entwickelt und diese virtuellen Werkzeuge ergänzend zur bestehenden Infrastruktur für die Produktentwicklung am „inno.space“ und am KVE in den Lehrveranstaltungen eingesetzt.

In der ersten Förderrunde der neu gegründeten Stiftung Innovation in der Hochschullehre wurden insgesamt 330 Millionen Euro bundesweit vergeben. Rund 55,5 Millionen Euro davon gehen nach Baden-Württemberg, das damit Spitzenreiter hinsichtlich der vergebenen Fördersumme ist. Wie das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst mitteilt, wertet Wissenschaftsministerin Theresia Bauer das Ergebnis des Auswahlverfahrens als „Riesenerfolg für die baden-württembergischen Hochschulen“, das erneut die hohe Qualität der Lehre und die Innovationskraft im Land belege.

 


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