Hochschule Mannheim für das Förderprogramm Entrepreneurial Skills des Stifterverbandes ausgewählt

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Der Stifterverband hat sechzehn Hochschulen ausgewählt, die an der ersten Runde des Förderprogramms „Entrepreneurial Skills“ teilnehmen können. Unternehmen und Organisationen setzen auf eine hohe individuelle Eigenverantwortung ihrer Mitarbeiter, auf ihr unternehmerisches Denken sowie auf neue Formen des Wissensaustausch und der Vernetzung. Das Förderprogramm hat zum Ziel, die Vermittlung von unternehmerischem Denken und Handeln in den Hochschulen zu verankern und an eine möglichst hohe Zahl von Studierenden unterschiedlicher Fächer zu vermitteln. Aus insgesamt 69 Anträgen hat der Antrag des inno.space der Hochschule Mannheim die Jury überzeugt.

Die Vermittlung von Entrepreneurial Skills findet vielfach als Teil der Gründungsförderung statt. Allerdings sind diese Fähigkeiten nicht nur für Gründer*innen von Interesse: Sie sind für eine Vielzahl von Mitarbeiter*innen in Unternehmen und für die Arbeitswelt insgesamt höchst relevant. Sie werden neben anderen Kompetenzen als wesentliche Elemente der Future Skills bezeichnet. Deswegen fördert ein gemeinsames Programm des Stifterverbandes mit der Dieter Schwarz Stiftung und den Campus Founders in Kooperation mit Allianz SE Ideen, die es erlauben, diese wichtigen Zukunftskompetenzen in der Breite der Studiengänge zu vermitteln.

Im inno.space der Hochschule Mannheim wurden in den letzten Jahren mehrere Kursformate entwickelt, die sich als erfolgreiches Vehicle zur Vermittlung von Entrepreneurial Skills bewährt haben. Sie ermöglichen es den Studierenden, diese Fähigkeiten zu erwerben, während sie sich gleichzeitig mit fachlichen Themen auseinandersetzen. Die Kursformate sind ausgereift und vielfach innerhalb der Hochschule wie auch international erprobt. Sie bauen auf der Methode des Design Thinkings auf und verfolgen den Ansatz der Problem-basierten Lehre, wobei reale Innovationsherausforderungen aus Wirtschaft und Zivilgesellschaft adressiert werden.

In der ersten Förderphase geht es für die ausgewählten Hochschulen nun im Rahmen mehrerer Curriculumswerkstätten darum, im Austausch zwischen den Hochschulen entsprechende Lehr- und Lernkonzepte zu bearbeiten. In der zweiten Förderphase werden dann vier Hochschulen mit einer Fördersumme von jeweils 175.000 Euro dabei unterstützt, ihre Konzepte zu implementieren.

„Wir freuen uns sehr über diese erneute Auszeichnung des Stifterverbandes. Der Austausch mit den anderen Hochschulen hat sich bereits in der WirkungHoch100 Förderung als sehr wertvoll erwiesen. Er belegt, dass es uns gelungen ist, mit dem inno.space ein sehr modernes Lehr-Lern-Labor zu etablieren“, kommentiert Prof. Kirstin Kohler die Förderzusage.


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