Hochschule Mannheim präsentiert sich auf dem Neujahrsempfang der Stadt im Rosengarten

Rektorin bei ihrem Besuch am Stand

Alljährlich werden die Bürger der Stadt Mannheim und der Umgebung im Rosengarten zu einem großen Event-Programm eingeladen, bei dem sich Institutionen, Vereine, Organisationen und Unternehmen präsentieren. Auf drei Stockwerken wurde rund 10000 Besucherinnen und Besuchern eine allumfassende Leistungs-Show zu allen Aspekten des städtischen, kulturellen und wissenschaftlichen Lebens geboten. Die Hochschule Mannheim war mittendrin.

Leitmotiv in diesem Jahr waren die Themen Nachhaltigkeit, Energie und Umwelt, die auch im Mittelpunkt der Neujahrsansprache des Oberbürgermeisters standen. Für die nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung setzen er hier auch auf die Stärkung des Wissenschaftsstandorts Mannheim: „Die Hochschulen sind für die langfristige Entwicklung unserer Stadt von größter Bedeutung. Ihre Forschung und ihre Absolventinnen und Absolventen werden entscheidend zur Wertschöpfung in der Zukunft beitragen.“

Das Kompetenzzentrum CEMOS der Hochschule Mannheim ist auf diesen Gebieten besonders aktiv und erforscht neue Technologien. Drei Themen, die aktuell Gegenstand umfangreicher Forschungsaktivitäten darstellen, konnten auf einem vielbesuchten Stand in der Mitte der Sonderausstellungsfläche die Aufmerksamkeit der Bürger wecken.

  • Neuartige Wärmespeicher auf Basis sogenannter Latent-Materialien können Wärme ca. sechsmal platzsparender als alle bisherigen Speicherformen speichern. Hiermit können in Verbindung mit lokalen Firmenpartnern Kühl-LKWs, Fertighäuser, Temperierkissen für Kinder, Überhitzungschutz für Server u.v.a. entwickelt und gebaut werden.
  • Die nächste, kommende Generation kabelloser Umwelt-Mess-Stationen messen Feinstaub, NOx, Ozon, CO2, CO, flüchtige organische Luftbestandteile und vieles mehr in einem einzigen Messgerät und geben die Daten permanent an die Cloud ab. Diese Arbeiten laufen in Kooperation mit dem Arbeitskreis Industrie 4.0/Smart Production der Wirtschaftsförderung der Stadt Mannheim.
  • Thermische Superisolatoren dämmen Wärmeverluste zehnmal effizienter als bisherige Dämmstoffe und sind gleichzeitig weniger umweltbelastend bei der Entsorgung. Sie kommen dann zum Einsatz, wenn für die Dämmung nicht genügend Platz zur Verfügung steht.

Die Rektorin der Hochschule, Prof. Dr. Astrid Hedtke-Becker, würdigte bei ihrem Besuch am Stand die gesellschaftsrelevanten Entwicklungen: „Durch solche Forschungsergebnisse und auch durch die Präsenz der Hochschule auf wichtigen Veranstaltungen zeigen wir, dass wir ein zentrales Element der Stadt Mannheim mit technologischem Führungsanspruch sind“.


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