Hochschule Mannheim unterstützt im Rahmen eines internationalen Konsortiums Universitäten in Weißrussland

Übung zum Transport radioaktiver Stoffe im Labor für Radiochemie. (Bild: W. Schubert)

Ein Hochschulkonsortium bestehend aus der Universität Bologna, der Universität Hasselt, der Hochschule Mannheim, der Polytechnischen Universität Valencia sowie sechs Universitäten in Weißrussland hat den Zuschlag für das ERASMUS+-Projekt „EU best pratices-based education in Radiation Protection and Nuclear Safety Culture for the Belarus Academia“ bekommen. Das Projekt erzielte einen Spitzenplatz bei den besten 16% von über 840 Anträgen.

Für eine nachhaltige CO2-freie Energieproduktion setzt Weißrussland in den kommenden Jahren auf den Ausbau der Kernkraft, bislang ohne jedoch eigene Fachleute an den Hochschulen auszubilden. Das Konsortium wird in dem mit ca. 1 Million Euro geförderten Projekt weißrussische Hochschulen befähigen auf hohem sicherheitstechnischen und strahlenschützerischen Niveau eigene Absolventen heranzubilden. Im Rahmen des Programms werden Professoren und Studierende der teilnehmenden weißrussischen Hochschulen zu den Partnerhochschulen und somit auch nach Mannheim reisen um die dort üblichen Methoden der Kenntnisvermittlung kennenzulernen. Auf der anderen Seite stehen Lehraufenthalte in Weißrussland auf dem Programm, um vor Ort auch andere Partner in die Lehre einbeziehen zu können.

Die Hochschule Mannheim erhält in diesem Rahmen eine direkte Förderung von 70.000 Euro/pro Jahr.


« zurück

PRESSESPRECHER

Bernd Vogelsang
Gebäude A, Raum 410
Telefon: (0621) 292-6418
presse@hs-mannheim.de