M²Aind Partnerschaft im „Ideenwettbewerb Biotechnologie“ dreifach ausgezeichnet

Seit 2016 gehört die Hochschule Mannheim mit der sogenannten FH-Impuls-Innovationspartnerschaft M2Aind „Multimodale Analytik und intelligente Sensorik für die Gesundheitsindustrie“ zu den zehn vom Bundesforschungsministerium mit besonderer Forschungsexzellenz ausgezeichneten Hochschulen für angewandte Wissenschaften. Die Hochschule konnte sich in einem harten Wettbewerb durchsetzen und eine Förderung aus Berlin in Höhe von zunächst 5 Mio. € und zusätzlich aus der Industrie von 1,3 Mio. € erreichen.

Nun gehören drei Partner der Innovationspartnerschaft aus dem Impuls-Projekt „SM²all – Niedermolekulare Wirkstoffe“ zu den Ausgezeichneten des landesweiten „Ideenwettbewerb Biotechnologie – Von der Natur lernen“; sie überzeugten den externen Gutachterkreis mit ihren drei eingereichten Projektvorschlägen. Mit diesem Ideenwettbewerb will das Ministerium für Wissenschaft und Kunst Baden-Württemberg Forschungsansätze fördern, die sich durch originelle neue Lösungsstrategien mit hohem wissenschaftlich-technischem Erfolgs- und Entwicklungsrisiko auszeichnen und weder der reinen Grundlagenforschung noch der marktnahen Forschung zuzuordnen sind.

Jeder der Gewinner im Wettbewerb erhält zunächst eine Förderung von bis zu 60.000 € zur Durchführung einer neunmonatigen Machbarkeitsstudie. Die vielversprechendsten Ideen können anschließend in einer zweiten Förderphase  für drei weitere Jahre mit dem Fünffachen der Summe unterstützt werden. 

„Über diese dreifache Auszeichnung freuen wir uns sehr“, sagt Prof. Dr. Thorsten Röder, Projektleiter von SM²all, der zusammen mit Prof. Philipp Weller die Möglichkeit bekam, eine Machbarkeitsstudie bis Mitte diesen Jahres auszuarbeiten. „Diese Förderungen macht noch einmal deutlich, wie hoch die kreative Leistungsfähigkeit unserer Innovationspartnerschaft ist“, betont Prof. Dr. Carsten Hopf, Partnerschaftssprecher von M²Aind und Leiter des Kompetenzzentrums CeMOS an der Hochschule Mannheim. Das Kompetenzzentrum CeMOS wird künftig in den beiden anderen geförderten Projekten neue Auswertetechniken von Mikroarrays zusammen mit dem Karlsruher Institut für Technologie entwickeln, um Fortschritte der Schlüsseltechnologie im Bereich der Effizienz-Steigerung, Automatisierung und Kostenreduktion voranzutreiben. 

Ziel des Impuls-Projektes SM²all ist die Modernisierung der gesamten Prozesskette der Arzneimittelproduktion für niedermolekulare Wirkstoffe und Biopharmaka. Das Hauptanliegen ist es dabei, durch innovative Kombination von Automatisierungstechnik und online- Analyse, Wirkstoffe in einem kontinuierlich gesicherten Prozess herzustellen und deren Funktion zu testen, um die Patientensicherheit zu erhöhen und die Herstellungskosten zu senken.


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