Mit Kreativität und Unterstützung durch CERN-Technologie zu einer besseren Welt!

Die Studierenden Vanessa Hahn (Fakultät für Gestaltung), Fabienne Ganjon (Fakultät für Informationstechnik), Bartosch Wilkusz und Leo Schoberwalter (beide Fakultät für Informatik) haben ein innovatives Konzept zur Rettung der Fische in den Ozeanen entwickelt, das sie nun auf dem SDG Global Festival of Action in Bonn präsentieren konnten. Die Rückmeldung der internationalen Konferenzteilnehmer war überwältigend positiv.

Mehr als 1500 Teilnehmern aus über 20 Ländern trafen sich zum SDG Global Festival im World Conference Center unweit des UN-Gebäudes, um Aktionen und Ideen zur Erreichung der von den Vereinten Nationen  genannten Zielesetzungen (Sustainable Development Goals) für eine nachhaltige Entwicklung zu diskutieren.  Das Thema „Teaching with SDGs“ stand hier weit oben auf der Agenda und wurde einstimmig als wichtiges Instrument zur Erreichung der globalen Ziele diskutiert.

Das interdisziplinäre Team der Hochschule Mannheim hatte sich seit Ende September 2018 intensiv damit beschäftigt, wie CERN-Technologien verwendet werden können, um einen positiven Beitrag zum Sustainable Development Goal (SDG) 14 „Live below water“ zu leisten.  Zu diesem Zweck waren die Studierenden bereits im November für zwei Wochen am CERN vor Ort. Das Konzept wurde im Rahmen einer Lehrveranstaltung erarbeitet, die im inno.space in Kooperation mit dem Design Factory Global Network angeboten wird. Neben den Studierenden der Hochschule Mannheim, sind hier Studierende aus New York, Melbourne und Porto involviert.

Die Studierenden haben mit ihrem Konzept ReMY eine futuristische Systemlösung mit dem Zeithorizont 2030 erarbeitet. Eine umfangreiche Datensammlung und -auswertung unter Einbeziehung intelligenter Bojen liefert aktuelles Wissen über Fischbestände; Drohnenfische können weitere Details beitragen und die Fischschwärme lenken. Dies ermöglicht u.a. mehr Aufklärung, eine bessere Steuerung des industriellen Fischfangs und ein Umleiten von Fischschwärmen in sichere Gebiete.

„Wir sind sehr stolz auf die Leistung der Studierenden.  Zudem freue ich mich, dass die Hochschule Mannheim mit dieser Lehrveranstaltung einen Beitrag zur Erreichung der Nachhaltigkeitsziele leistet kann. Ein gesellschaftlich wichtiges Thema, das dringend in der Lehre adressiert werden sollte“, fasst Prof. Kirstin Kohler die Bedeutung des Projektes zusammen.

Details zum Projekt können im Blog des Teams nachgelesen werden. Dort erscheint in Kürze zudem ein Konzeptvideo sowie ein Whitepaper, das die Ergebnisse zusammen-fasst. Am 26. Juni wird ReMY im Rahmen einer öffentlichen Abschlussveranstaltung des inno.space an der Hochschule vorgestellt, zu der alle Interessierte herzlich eingeladen sind.


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