Neue Bewerbungsphase des Mentoring-Programms für Studentinnen technischer Studienfächer gestartet

moveMINT bringt Studentinnen und Praktiker*innen aus Industrie und Wirtschaft für Mentoringpartnerschaft und Berufseinstieg zusammen

Foto: Anna Eimer

Alisia Schall ist begeistert: „Meine Erwartungen an das Programm wurden übertroffen! Durch das geteilte Netzwerk und die Unterstützung habe ich mich weiterentwickelt und konnte viele Erfahrungen sammeln. Meiner Meinung nach kann man nur gewinnen!“ Die Studentin der Chemie- und Verfahrenstechnik im dritten Mastersemester ist eine der Teilnehmerinnen des moveMint-Mentoringprogramms der zweiten Runde und blickt positiv auf ihre Mentoring-Zeit zurück. Das moveMINT-Programm umfasste in diesem Jahr Impulsveranstaltungen zu Themen wie Bewerbungen, weibliche Finanzvorsorge und Konflikte im Arbeitsumfeld sowie zur Generationenvielfalt in Unternehmen. Hinzu kam ein Filmabend zum Thema „Gleichberechtigung auf dem Campus und in der Wissenschaft“ und die Abschlussveranstaltung mit aktiven Mentees und Mentor*innen. Sie fand im Juni an der Hochschule Mannheim statt – nach zahlreichen digitalen Veranstaltungen endlich in Präsenz.

Das Mentoringprogramm moveMINT ist ein Kooperationsprojekt an der Hochschule Mannheim: Gleichstellung, Verein der Freunde und Stiftung der Hochschule Mannheim haben es gemeinsam entwickelt. Das Karriere-Mentoringprogramm richtet sich an angehende Absolventinnen technischer Studienfächer, die sich auf den Berufseinstieg in der MINT-Branche vorbereiten und aktiv ihre Karriereplanung angehen möchten. Dazu werden MINT-Studentinnen als Mentees mit erfahrenen Praktiker*innen aus Industrie und Wirtschaft als Mentor*innen vernetzt, um einen Austausch zu schaffen, der für beide Seiten gewinnbringend ist. Nach der Bewerbung und dem Start der jeweiligen Runde im Wintersemester eines Jahres, treffen sich die Tandems oder Teams über den Zeitraum von ca. neun Monaten mit den Studentinnen, die auch an vielfältigen Rahmenveranstaltungen teilnehmen können. Das Mentoring-Programm lässt sich unproblematisch ins Studierendenleben integrieren, die Treffen mit den Mentor*innen finden nach individueller Absprache statt.

Die Rückmeldungen der Mentees nach Ende der zweiten Runde unterstreichen die Relevanz von moveMINT – nicht zuletzt, weil es die Möglichkeit bietet, sich ein Netzwerk in der Berufswelt aufzubauen und konstruktive Entscheidungshilfen für die eigene Karriere zu erhalten. Auch Marie Beigel, Studentin der Biologischen Chemie im siebten Bachelorsemester, empfiehlt das Programm weiter: „MoveMINT bietet die Chance, sich ein berufliches Netzwerk aufzubauen. Zudem hat man eine Ansprechpartnerin, die eigene Erfahrungen in das Mentoring einbringt und hilfreiche Tipps hat, sowohl beruflich, z. B. zu Bewerbungsverfahren, als auch auf privater Basis zum Thema Work-Life-Balance.“ Das Fazit von Jana Manott, die Chemie- und Verfahrenstechnik im dritten Semester Master studiert, lautet: „Bleibe du selbst und gehe Karriereschritte in deiner eigenen Geschwindigkeit!“ Marie Barsalou studiert den Informatik-Bachelor in Teilzeit im elften Semester und hat festgestellt, dass sie durch die Mentoringpartnerschaft das Bewusstsein für ihre fachliche Kompetenz entwickelt hat und sich nicht hinter einem – oft lauteren – männlichen Selbstbewusstsein verstecken muss.

Studentinnen der Hochschule können sich hier über das Mentoring-Programm informieren. Die nächste Runde startet im November 2022. 


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