Promovend der Hochschule Mannheim erhält hohe Auszeichnung

Dominik Krupp, Doktorand am Institut für Physikalische Chemie und Radiochemie der Hochschule Mannheim wurde auf der 6th International Conference on the Chemistry and Physics of the Transactinide Elements (TAN19), mit einen von drei ersten Posterpreisen für seine Präsentation „A Prototype Online System for Alpha-Spectrometry in Aqueous Solution“ ausgezeichnet. Mit diesem Gerät, das er im Rahmen seiner Doktorarbeit entwickelt hat, lassen sich schnell und kostengünstig Analysen von Alphastrahlern durchführen.

Die Auszeichnung, gestiftet von der International Union of Pure and Applied Chemistry (IUPAC) und dem Nuclear Physics European Collaboration Committee (NUPECC), erhielt er für seine Entwicklung, die es wieder ermöglicht, nach ca. 25 Jahren die chemischen Eigenschaften der schwersten Elemente in wässrigen Lösungen zu untersuchen. Die letzten Untersuchungen fanden mit dem Element Seaborgium (Ordnungszahl 106) statt. In der Zwischenzeit wurden alle Elemente bis hin zum Oganesson (Ordnungszahl 118) entdeckt. Eine solche Entwicklung ist von besonderer Bedeutung im internationalen Jahr des Periodensystems, in dem weltweit der Veröffentlichung des ersten Periodensystems durch Mendelejew 1869 gedacht wird.

Die Anwendungen der Arbeiten von Herrn Krupp liegen jedoch nicht nur in der Grundlagenforschung, sondern auch in den Bereichen Radiopharmazie und Messung von natürlichen radioaktiven Stoffen (NORM).


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