Röchling Stiftung unterstützt Hilfe zur Selbsthilfe

Ingenieure ohne Grenzen e.V.  und Junge Menschen für Afrika e.V. erhalten Projektförderung von Röchling Stiftung

Die Regionalgruppe Mannheim von Ingenieure ohne Grenzen e.V.  und der Verein Junge Menschen für Afrika e.V. erhalten für ein Entwicklungshilfeprojekt in Ruanda von der Röchling Stiftung GmbH Mittel in Höhe von 36.800 €. Mit diesen Geldern kann ein gemeinsames Projekt beider Vereine zur Sicherstellung der Wasserversorgung in Kirinda, einem Bergdorf in Ruanda, sichergestellt werden.

Ingenieure ohne Grenzen e.V. ist eine als gemeinnützig anerkannte Hilfsorganisation, die ingenieurwissenschaftliche Projekte in der Entwicklungszusammenarbeit durchführt. Die Regionalgruppe Mannheim wurde im Dezember 2010 von einer kleinen Gruppe ambitionierter Maschinenbau-Studenten der Hochschule Mannheim gegründet.

Der Verein Junge Menschen für Afrika e.V. fördert bereits seit 2006 zahlreiche Projekte in Kirinda (Ruanda). Alle Projekte werden gemeinsam mit der Bevölkerung vor Ort durchgeführt und stehen unter dem Motto: „Hilfe zur Selbsthilfe“.

Da das Thema Wasserversorgung in Kirinda ein großes Problem ist, wurde der Kontakt zur Regionalgruppe von Ingenieure ohne Grenzen aufgebaut. Nach zahlreichen Vorbereitungstreffen flog im Oktober 2011 ein Team der Ingenieure ohne Grenzen mit Vertretern des Vereins Junge Menschen für Afrika nach Kirinda, um sich vor Ort einen Einblick in die dortige Situation zu schaffen. Nach eingehender Analyse kam man zu dem gemeinsamen Entschluss, das Wasserprojekt in Kirinda umsetzen zu wollen. Die Gesamt­kosten für dieses große Wasserprojekt werden nun dankenswerterweise komplett von der Röchling Stiftung GmbH übernommen.

Die Röchling Stiftung mit Sitz in Mannheim konzentriert sich besonders auf soziale und ökologische Themen, die in Zusammenhang mit Kunststoff stehen. Rohrleitungen und Wassertanks aus Kunststoff zur Gewinnung und Reinerhaltung von Wasser ist ein Kernthema der Röchling Stiftung, so dass die umfassende Förderung dieses Projektes gerne zugesagt wurde.

Das Projekt unterteilt sich in die folgenden drei Teilschritte:

  • Errichtung von Regenwassertanks und Dachrinnen an 1-2 Gebäuden.
  • Überprüfung und ggf. Erneuerung der bereits vorhandenen Quellfassungen zur Erhöhung der Wassermengen. Es existieren bereits drei Quellen, die an einer Zisterne im Ort angeschlossen sind. Diese Zisterne wurde bereits im Jahr 2008 vom Verein Junge Menschen für Afrika finanziert.
  • Neufassung von drei weiteren Quellen. Diese Quellen liegen einige Kilometer von der Zisterne entfernt, sodass hier neue Rohrleitungen verlegt werden sollen. An den neuen Quellen werden jeweils Entnahmestellen geschaffen, womit gewährleistet wird, dass die Bevölkerung, die in der direkten Umgebung lebt, weiterhin ihr Wasser beziehen kann. 

Für alle drei Teilschritte ist die Unterstützung der Bevölkerung vor Ort von entscheidender Bedeutung. Damit die zukünftige Instandhaltung des Systems gewährleistet werden kann, soll in Zukunft ein kleiner Geldbetrag (der so genannte „Watercent“) zur Nutzung des Wassers erhoben werden. Mit diesem Geld wird ein Handwerker finanziert, der für die technische Betreuung verantwortlich ist und bereits bei der Umsetzung des Projektes involviert ist.

Weitere Infos zu den beiden Vereinen und der Röchling Stiftung GmbH finden Sie unter:
Röchling Stiftung GmbH: www.roechling-stiftung.de
Junge Menschen für Afrika e.V.: www.jmfa.de
Ingenieure ohne Grenzen e.V.: www.ingenieure-ohne-grenzen.org/de/Regionalgruppen-Kompetenzgruppen/Mannheim


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