Start-Up AUCTEQ der Hochschule gewinnt den Mannheimer Existenzgründerpreis MEXI 2019

Das Start-Up „AUCTEQ“ der HS Mannheim wurde im Rahmen des Mannheimer Wirtschaftsforums, welches unter dem Thema „Nachhaltigkeit“ stand mit dem Mannheimer Existenzgründungspreis MEXI 2019 in der Kategorie „Technologie“ ausgezeichnet. „Ich bin immer wieder beeindruckt vom Mut, von der Ausdauer und Willensstärke der Mannheimer Gründerinnen und Gründer. Der MEXI soll hierfür eine Anerkennung sein und gleichzeitig andere ermutigen. Denn Gründungen leisten einen Beitrag zum Strukturwandel, sie beschleunigen den Schritt hin zur Dienstleistungsgesellschaft und helfen damit, unseren Wirtschaftsstandort zukunftssicher aufzustellen“, sagte Wirtschaftsbürgermeister Michael Grötsch, der die Auszeichnung überreichte. 

Das Preisgeld von 10.000 Euro wurde gestiftet von dem Gesundheitsunternehmen Roche. Dr. Ursula Redeker, Sprecherin der Geschäftsleitung bei Roche, lobt die innovative Idee von Valentin Kramer, der einen mitwachsenden Einweg-Bioreaktor entwickelte: „Ich bin sicher, unser Standort Penzberg, der zu den größten Biotechnologiezentren Europas gehört, wird sich für die Erfindung aus dem Hause AUCTEQ sehr interessieren.“

Der MEXI wird seit 2005 verliehen und ist wichtiger Teil der Gründungsförderungsaktivitäten des Fachbereichs für Wirtschafts- und Strukturförderung. Dank der Sponsoren ist es mit 10.000 Euro der am höchsten dotierte regionale Preis für Start-ups in Deutschland.

„Mannheim ist eine tolle Stadt für Gründer, es gibt zahlreiche Start-ups mit außergewöhnlichen Ideen. Umso mehr freuen wir uns über die Anerkennung, die wir durch diese Auszeichnung erhalten. Das bestärkt uns natürlich weiter zu machen.“ freut sich Valentin Kramer, der mit seinem ausdehnbaren Bioreaktor Ende nächsten Jahres in die Serienfertigung gehen möchte. Prof. Dr. Mathias Hafner, Prorektor für Forschung ergänzt „Der Preis gibt auch eine überzeugende Antwort auf die immer wieder gestellte Frage, ob exzellente Lehre und Forschung miteinander konkurrieren: Innovatoren wie Herr Kramer „gedeihen“ nur in einer Atmosphäre der produktiven Synthese aus beidem“.

Das Start-Up AUCTEQ wird betreut von Prof. Dr. Karin Arregui, Fakultät Biotechnologie, im Rahmen des Projektes StartDurch, welches durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur Baden-Württemberg gefördert wird.


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