Studentin der Hochschule Mannheim ist Erste beim Landesstudienpreis Spitzensport

Preisträgerin

Das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg vergibt gemeinsam mit der Staatlichen Toto-Lotto GmbH Baden-Württemberg und dem Landessportverband Baden-Württemberg e. V. zum ersten Mal den neuen Landesstudienpreis Spitzensport. Ausgezeichnet werden herausragende Leistungen in Studium und Sport im Jahr 2020. Die Ju-Jutsu-Athletin Tanja Ittensohn, Studierende der Hochschule Mannheim, erhielt nun den 1. Preis beim Landesstudienpreis Spitzensport mit einem Preisgeld von 6000 Euro.

Zwar ist die aus dem japanischen übersetzte Sportart der „sanften Kunst“ nicht olympisch, hat sich in den letzten Jahrzehnten neben Judo und Karate aber auch in Europa einen Namen gemacht. Tanja Ittensohn gehört zweifellos zu den Besten ihres Fachs weltweit. 2019 wurde sie Europameisterin in der Kategorie Duo Show und Deutsche Meisterin in der Disziplin Duo Classic, wo sie mit ihrer älteren Schwester und Partnerin Jasmin gegen andere Paare antritt. Nachdem im letzten Jahr kaum Wettkämpfe stattfanden, stehen nunmehr im Juli die Europameisterschaften in Israel und dann im November die Weltmeisterschaften in Abu Dhabi an. Dort will sie Weltmeisterin werden.

Nach einer Ausbildung zur Elektronikerin für Geräte und Systeme studiert Tanja Ittensohn nun nach Abschluss des Bachelorstudiengangs im Masterstudiengang Informationstechnik an der Hochschule Mannheim. Anfang des kommenden Jahres will sie ihr Masterstudium beenden und plant im Anschluss daran wieder an das Physikalische Institut der Uni Heidelberg zurückzukehren, von dem sie für ihr jetziges Studium freigestellt wurde. Über den Sport hinaus ist sie in ihrer spärlichen Freizeit noch ehrenamtlich als Freizeitleiterin tätig. Die Duale Karriere meisterte Tanja Ittensohn bislang prima. „Spitzensport und Studium ist nicht immer ganz einfach zu handeln, dennoch gelingt mir das gut.“

Die Vereinbarkeit von Studium und Sport steht bei der Vergabe des Landestudienpreis Spitzensport 2020 im Vordergrund. Mit dem Preis, der Preisgelder mit einer Gesamtsumme von annähernd 15.000 € ausschüttet, möchten die Partner das besondere Engagement von Spitzensportlerinnen und Spitzensportlern auszeichnen und ehren, die an einer Hochschule in Baden-Württemberg studieren. Dr. Susanne Eisenmann, Ministerin für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg bestätigt: „Wer es schafft, sein sportliches Talent in Spitzenleistungen umzusetzen und zudem hervorragende Leistungen im Studium abzulegen – der verdient unseren höchsten Respekt. Mit dem Landesstudienpreis Spitzensport wollen wir jene Athletinnen und Athleten auszeichnen, die diese Doppelbelastung meistern und Bildung und Spitzensport erfolgreich vereinen.“ Neben dem Studium und dem Sport wird außerdem auch das gesellschaftliche Engagement der Bewerberinnen und Bewerber mitberücksichtigt.


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