Vorsitzende des Hochschulrates der Hochschule Mannheim wird Vizepräsidentin der Deutsch-Französischen Hochschule (DFH)

Prof. Dr. Eva Martha Eckkrammer

Prof. Dr. Eva Martha Eckkrammer wird neue Vizepräsidentin der Deutsch-Französischen Hochschule (DFH). Ihre Wahl erfolgte im Rahmen der aktuellen Versammlung der Mitgliedshochschulen des DFH-Netzwerks. Prof. Eckkrammer, seit 2012 Mitglied des Hochschulrates der Hochschule Mannheim und seit 2017 dessen Vorsitzende, wird ihr Amt zum 1. Januar 2022 antreten. Die Funktion des Präsidenten der DFH wird zum selben Zeitpunkt der jetzige Vizepräsident Prof. Dr. Philippe Gréciano übernehmen, der dann turnusgemäß die Nachfolge des aktuellen Präsidenten der DFH, Prof. Dr. Olivier Mentz, antreten wird.

Prof. Eckkrammer ist Inhaberin des Lehrstuhls für Romanische Sprach- und Medienwissenschaften an der Universität Mannheim. Mit den Strukturen der DFH ist sie durch ihre Tätigkeit als Vertreterin der Mitgliedshochschulen im Hochschulrat der DFH seit 2017 vertraut.

In der Vergangenheit hat Eckkrammer bereits diverse wissenschaftliche und akademische Funktionen ausgeübt: Sie war Präsidentin des Deutschen Romanistenverbandes, Gründungsmitglied und akademische Direktorin des Institut Français für Wirtschaft und Interkulturalität sowie Prorektorin an der Universität Mannheim. Ihre Kenntnisse der französischen Hochschullandschaft brachte sie außerdem als externe internationale Expertin bei der französischen Qualitätssicherungsagentur Haut Conseil de l'évaluation de la recherche et de l'enseignement supérieur (HCERES) in Paris ein.

Während ihrer Amtszeit will Eckkrammer den binationalen Kern der DFH stärken und weiterentwickeln und gleichzeitig die Öffnung hin zu einer europäischen Dimension fortsetzen. Die Entwicklung neuer Doppelabschlussprogramme und die Erhöhung der Studierendenzahlen, die Förderung von Mehrsprachigkeit, die Kooperation zwischen verschiedenen Hochschultypen sowie die Ausweitung der Aktivitäten im Bereich der deutsch-französischen Forschungskooperation stehen hierbei besonders im Fokus.

Die Deutsch-Französische Hochschule (DFH) wurde im Jahr 1997 gegründet. Ihre Hauptaufgabe besteht darin, deutsch-französische Studiengänge mit Doppelabschluss sowie die binationale Doktorandenausbildung und die Mobilität von Nachwuchsforschenden zwischen Deutschland und Frankreich zu initiieren, zu evaluieren und finanziell zu fördern. Die Programme werden von einem Netzwerk aus 210 Universitäten, Fachhochschulen und Grandes Écoles in mehr als 130 Städten aus Deutschland, Frankreich und Drittländern angeboten. Derzeit nehmen rund 6 400 Studierende und 300 Doktoranden an den von der DFH geförderten Kooperationen teil.


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