Wirtschaftsministerium fördert innovatives Projekt zur digitalen Gesundheitsversorgung in Mannheim – Hochschule Mannheim ist Projektpartner

Staatssekretärin Katrin Schütz (7 v. l.)bei der Übergabe des Förderbescheids Bildnachweis: Stadt Mannheim

Mit rund 510.000 Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und aus Landesmitteln für das innovative Projekt INSPIRE unterstützt das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau den weiteren Ausbau des Start-up-Standorts Baden-Württemberg. Bei der Übergabe des Förderbescheids in Mannheim betonte Staatssekretärin Katrin Schütz die Bedeutung von Kooperationen zwischen Hochschul- und Forschungseinrichtungen sowie Unternehmen, um Start-ups sowie kleinen und mittleren Unternehmen die Erprobung und Nutzung von neuen und kooperativen Innovationsmethoden zu erleichtern.

INSPIRE ist eine Digital Health Entwicklungs- und Erprobungsplattform, die vom Cluster Medizintechnologie der Mannheimer Wirtschafts- und Strukturförderung, dem Universitätsklinikum Mannheim, dem Zentralinstitut für seelische Gesundheit, der Hochschule Mannheim und der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg gemeinsam aufgebaut wird. Sie wird zukünftig mit einer Geschäftsstelle sowie dem Reallabor Living Lab Start-ups und kleine und mittlere Unternehmen bei den ersten Schritten zur Professionalisierung ihrer Geschäftsmodelle im Bereich der digitalen Gesundheitsversorgung unterstützten.

Die INSPIRE Geschäftsstelle, die beim Clustermanagement Medizintechnologie des Fachbereichs Wirtschafts- und Strukturförderung der Stadt Mannheim angesiedelte wird, ist die Anlaufstelle für zukünftige Nutzer der Digital Health Plattform. Sie kümmert sich um die Koordination der eingehenden Nutzeranfragen und darüber hinaus um die nationale und internationale Vermarktung der Plattform.

Für das INSPIRE Living Lab wird eine Station des Universitätsklinikums Mannheim umgebaut und so ausgestattet, dass neue digital gestützte Technologien und Verfahren in die reguläre Patientenversorgung im realen Klinikbetrieb eingebettet und qualitätsgesichert entwickelt und erprobt werden können. Es soll so geprüft werden, wie sich digitale Innovationen in klinische Abläufe einfügen lassen und die Anforderungen von Patienten, Ärzten und Pflegekräften erfüllen sowie die gewünschte klinische Wirksamkeit erreichen.


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