Wo Deep Tech und Nachhaltigkeit aufeinandertreffen!

Was ist „Exponential Thinking“ und wie lassen sich komplexe Probleme, wie bspw. des Klimawandels oder der Nachhaltigkeit lösen? Diese Fragen standen im Fokus der fünftägigen Reise ans CERN, die sieben Studierende der Fakultäten Informatik, Verfahrenstechnik und Wirtschaftsingenieurwesen mit Ihren Betreuerinnen nun antraten. Die Exkursion war Teil des seit 2018 jährlich laufenden Projektkurses CBI (Challenge Based Innovation), der vom inno.space der Hochschule für Masterstudierenden in Zusammenarbeit mit dem CERN (Schweiz) und der Swinburne University of Technology aus Melbourne (Australien) angeboten wird.

Im Rahmen des Kurses erarbeiten die Master-Studierenden über einen Zeitraum von sieben Monaten Lösungen, die dazu beitragen sollen, die Nachhaltigkeitsziele der UN (Sustainable Development Goals, SDG) mit Hilfe von CERN-Technologien bis 2030 zu erreichen. Jedes Jahr steht ein anderes der 17 SDG im Vordergrund, im aktuellen Projekt ist es Nr. 15 „Leben auf dem Land“. Im Projektkurs werden Methoden vermittelt, um mit großen und offenen Fragestellungen umzugehen, zu deren Lösung das erworbene Fachwissen eingebracht wird. Gleichzeitig werden Intrapreneurial Skills wie interdisziplinäre Zusammenarbeit, kreatives Selbstvertrauen und Resilienz geschult. „Dies sind alles sehr wichtige Fähigkeiten für Absolventen und Absolventinnen, die unsere Zukunft gerade auch im Hinblick auf Nachhaltigkeit gestalten werden“, erklärt Prof. Kaiser, der das Team betreut.

Am CERN hatte die Gruppe der Hochschule Mannheim die Möglichkeit einen Einblick in die Arbeit des Ideasquare  zu erhalten, der als Hub für Innovationsmethoden und experimentelles Prototyping fungiert und für die Studierenden während der Reise zentraler Anlaufpunkt war. Darüber hinaus besuchte die Gruppe die UN und Europas schwersten Teilchendetektor CMS (Compact Muon Solenoid) 100 Meter unter der Erde. „Die Reise zum Forschungszentrum CERN war ein bereichernder Perspektivenwechsel, der neben neuen Impulsen und Inspiration – Think big! – auch das Teambuilding förderte und uns einen faszinierenden Einblick in die physikalische Grundlagenforschung der Welt gab", fasst Naemi Maile, eine der Teilnehmerinnen, das Erlebte zusammen. Wir sind gespannt, zu welchen Lösungen die Studierenden bis zum Frühsommer kommen, um dieser Welt Wege in eine nachhaltigere Zukunft aufzuzeigen.

Möglich ist dieses Projekt durch die Partnerschaft der Hochschule im Design Factory Global Network (DFGN), in dem sich mittlerweile 37 Universitäten und Forschungseinrichtungen u.a. auch das CERN zusammengefunden haben, um große Herausforderungen mit innovativen Problemlösungsverfahren zu adressieren und den Beteiligten durch die Projekte den Mindset von Zukunfsgestaltern zu vermitteln. Finanziell unterstützt wurde die Reise durch die Fördermittel MA.global des DAAD/BMBF (Projekt-ID 57510410).

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