Zwei weitere erfolgreiche kooperative Promotionen an der Hochschule Mannheim

v. l.: T. Teumer, L. Erlbeck

v. l.: T. Teumer, L. Erlbeck

Mannheim, haben Ihre Dissertationen mit großem Erfolg verteidigt, wofür ihnen nun die Doktorwürde der Technischen Universität Berlin, einer der deutschen Exzellenzuniversitäten, verliehen wurde. Ihre Forschungsarbeiten haben sie am Forschungszentrum CeMOS, das mit 75 Mitarbeitern aktuell größte interfakultäre Forschungszentrum der Hochschule und auch des Landes Baden-Württemberg, durchgeführt. 

Tobias Teumer hat sich in seiner Dissertation „Überwachungsmöglichkeiten von Trübungen im Brauprozess mittels statischer Lichtstreuung“ mit einem messtechnischen Thema aus der Gesundheitsindustrie befasst und dabei 3 wegweisende neue Messverfahren entwickelt.

Lars Erlbeck hat mit seiner Dissertation „Untersuchung zur Abreicherung von Fremdionen über die Kristallphase“ ein neues solar betriebenes Verfahren zur Meerwasserentsalzung für Kleinanlagen entwickelt, patentiert und in über einem Dutzend Veröffentlichungen der Scientifique Community zur wissenschaftlichen Diskussion zur Verfügung gestellt. Anfang kommenden Jahres wird hierüber ein Beitrag in des Wissenssendung Galileo von Pro7 gezeigt.

Beide wurden bei ihrer Promotion von Prof. Dr. Frank-Jürgen Methner (TU Berlin) und Prof. Dr. Matthias Rädle (Hochschule Mannheim) betreut. Die Promovenden hatten zuvor ihr Masterstudium des Chemie-Ingenieurwesens in der Fakultät für Verfahrens- und Chemietechnik der Hochschule Mannheim absolviert. Mit Tobias Teumer und Lars Erlbeck konnte nun bereits die siebte und achte Promotion zusammen mit der TU Berlin erfolgreich abgeschlossen werden (Betreuung Prof. Dr. Thomas Beuermann, Prof. Dr. Matthias Rädle). 7 weitere Promotionsverfahren mit der TU-Berlin laufen aktuell noch allein in CeMOS.

Kooperative Promotionen zusammen mit Universitäten sind für die Hochschule Mannheim schon seit vielen Jahren ein Weg, ihren hervorragenden Absolventen eine wissenschaftliche Weiterqualifikation zu ermöglichen. Sie war die erste Hochschule für angewandte Wissenschaften in Deutschland, die 2003 mit der Universität Heidelberg, DKFZ und EMBL ein DFG-Graduiertenkolleg einrichten konnte. Auch heute ist die partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen der Hochschule Mannheim und der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg eine tragende Säule bei der Durchführung von kooperativen Promotionen. Etliche Professoren der Hochschule sind inzwischen an der Universität Heidelberg assoziiert und haben dadurch ein Erstbetreuungs-Recht. Mit der höchsten wissenschaftlichen Ausbildung in Deutschland mit weltweiter Akzeptanz wird zugleich der Exzellenz-Nachwuchs für die forschungsintensiven Unternehmen in diesem für die Metropolregion bedeutsamen Sektor sichergestellt.

Gegenwärtig befinden sich an der Hochschule Mannheim insgesamt über 80 Doktorandinnen und Doktoranden in einem kooperativen Promotionsverfahren mit 16 Universitäten in Deutschland und Europa. Mehr als 20 hiervon kommen von deutschen oder ausländischen Universitäten an die Hochschule Mannheim. Im Jahr 2019 konnten 13 und auch 2020 zahlreiche Promovendinnen und Promovenden ihre Promotion erfolgreich beenden. Die Hochschule Mannheim gehört nach einer Erhebung der Hochschulrektorenkonferenz seit Jahren zu den Hochschulen für angewandte Forschung in Deutschland mit den meisten kooperativen Promotionsverfahren.
 


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