Pressemitteilung vom 12.06.2012

Die kalte Sonne - Neue Erkenntnisse der Klimaforschung und ihre Konsequenzen

Im Rahmen der Vortragsreihe „Regenerative Energiesysteme“ an der Hochschule Mannheim referiert Dr. habil. Sebastian Lüning, RWE Dea, Hamburg, am 14.06.2012 von 17.15 – 18.45 Uhr in der Aula der Hochschule, Gebäude C, zum Thema „Die kalte Sonne - Neue Erkenntnisse der Klimaforschung und ihre Konsequenzen. Alle Interessierten sind zur Teilnahme sehr herzlich eingeladen. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Das Klima der vergangenen 10.000 Jahre war durch ausgeprägte Temperatur-schwankungen gekennzeichnet, die synchron zur Sonnenaktivität verliefen. Die Erwärmung der vergangenen 150 Jahre ist Teil dieses natürlichen Klimazyklus, der zusätzlich noch vom Kohlendioxid verstärkt wurde. Durch Zuordnungsfehler ist die Erwärmungswirkung des CO2 vom IPCC überschätzt worden. Zahlreiche aktuelle Studien unterstreichen, dass die Sonne eine viel stärkere Klimawirkung besitzt als derzeit noch vom IPCC angenommen. Entgegen den Prognosen des Weltklimarates pausiert die Erderwärmung seit nunmehr über zehn Jahren. Auch die nächsten Jahrzehnte wird es aufgrund natürlicher Ursachen eher zu einer leichten Erdabkühlung kommen, die vom CO2 vorerst nicht ausgeglichen wird. Selbst bei steigenden CO2-Emissionen wird die Erwärmung in diesem Jahrhundert 2°C nicht überschreiten. Das bietet Zeit, erneuerbare Energieträger zielgerichtet auszubauen und diese Umstellung in ökonomisch vernünftiger Weise und nachhaltig zu gestalten.

 

PRESSESPRECHER

Bernd Vogelsang
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