Pressemitteilung vom 19.09.2012

Fachhochschulen auf Erfolgskurs

Fachhochschulen sind bei den Studierenden attraktiver denn je. Dies ließ die Bundesministerin für Bildung und Forschung in den letzten Tagen vermelden. Danach haben die Anzahl der Studierenden und insbesondere die Forschungsaktivitäten stark zugenommen. „Die internationale Strahlkraft der Fachhochschulen wächst“, so die Bundesministerin.

Auch die Forschungsbilanz der Hochschule Mannheim strahlt weit über die Metropolregion hinaus. Sie gehört seit vielen Jahren zu den forschungsaktivsten Fachhochschulen des Landes und hat in den letzten drei Jahren ihr Drittmittelvolumen im Bereich der Forschungsförderung mit jetzt ca. 4,5 Mio. Euro fast verdoppelt. Sie ist an den beiden erfolgreichen Spitzenclustern der Metropolregion Rhein-Neckar beteiligt. Von den neun durch die Landesregierung in Baden-Württemberg eingerichteten Zentren für Angewandte Forschung an Fachhochschulen sind zwei an der Hochschule Mannheim angesiedelt, an weiteren drei ist sie als Partner beteiligt. 

Im Rahmen von drei kooperativen Promotionskollegs und kooperativen Promotionsverfahren bietet die Hochschule gegenwärtig 70 Absolventen eine wissenschaftliche Weiterqualifikation. Dadurch ist sie seit einigen Jahren, wie eine Studie der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) wiederholt gezeigt hat, die Hochschule für angewandte Wissenschaften mit den meisten kooperativen Promotionen in Deutschland. 

Aufgrund ihrer Forschungsstärke wurde die Hochschule Mannheim Anfang 2009 als eine der ersten Hochschulen ohne Promotionsrecht in die European University Association (EUA) aufgenommen. Entscheidendes Kriterium für die Aufnahme von Fachhochschulen ist hierbei die aktive und erfolgreiche Beteiligung an europäischen und nationalen  Forschungs­programmen, die unabhängig begutachtet werden, sowie die kooperativen Promotionen. Die EUA mit Sitz in Brüssel repräsentiert und unterstützt über 800 Universitäten in 46 europäischen Ländern. Die Mitgliedschaft hat für die Hochschule die Möglichkeiten für die Kooperation in europäischen Forschungsnetzwerken und die Teilnahme an internationalen Forschungsverbünden weiter verbessert

[Die Pressemitteilung des BMBF]

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