Fortsetzung einer Erfolgsgeschichte: Erweiterung des Forschungs- und Transferzentrums CeMOS zum führenden Partner für digitale- und KI-Lösungen

Das im Jahr 2018 von den Forschungsteams um die Professoren Dr. Carsten Hopf und Dr. Matthias Rädle gegründete Forschungszentrum CeMOS - Center for Mass Spectrometry and Optical Spectroscopy - hat sich mittlerweile als landesweit umsatzstärkstes Institut einer Hochschule für angewandte Wissenschaften zum wichtigen Forschungspartner für Industrie und Wissenschaft entwickelt. „Es war von Beginn an geplant, das Zentrum nach der Gründungsphase durch wissenschaftlich hervorragende und auf industrielle Anwendung ausgerichtete Kolleginnen oder Kollegen zu erweitern“, so Prof. Hopf. Dem fügt Prof. Rädle hinzu: „Nachdem wir die Forschungskennzahlen (s. Jahresbericht 2020) auch im Corona-Jahr sogar verbessern konnten, fühlen wir uns in der Zusammenarbeit inzwischen gefestigt genug, um weitere Forscher mit ins Boot zu holen und damit das Kompetenz-Portfolio evolutionär nachhaltig zu stärken“.

Erweitert wird das erfolgreiche Team nun durch die Arbeitsgruppen der Professoren Dr. Rüdiger Rudolf, Dr. Julian Reichwald und Dr. Oliver Wasenmüller:

Prof. Rudolf leitet an der Hochschule das „Leica Reference Center for 3D Cell and Tissue Analysis“ und ist sehr erfolgreich im Bereich 3D-Zellkulturen und 4D Mikroskopie. Gemeinsam mit Prof. Dr. Mathias Hafner, Prorektor für Forschung, Technologietransfer und Internationalisierung der Hochschule, baute er diese Technologien in enger Abstimmung mit industriellen Kooperationspartnern auf. Prof. Hafner: „Es freut mich besonders, dass dieser Aspekt Eingang in das Kompetenzzentrum CeMOS findet und damit seine Sichtbarkeit und Relevanz für die Wirkstoffforschung, Analytik und Geräteentwicklung weiter verstärken kann.“ Bereits in den letzten Jahren hat Prof. Rudolf mit CeMOS erfolgreich in diversen Forschungsprojekten wie M2Aind und Digi-FIT zusammengearbeitet. Im letzten Jahr hat ein gemeinsamer Antrag die Einrichtung eines 3D-Druckzentrums an der Hochschule Mannheim mit eingeworbenen Drittmitteln von 777 000 Euro ermöglicht. Aktuell laufende Antragsverfahren werden diese Kooperation weiter vertiefen.

Auch bei Prof. Reichwald handelt es sich um einen langjährigen Forschungspartner von CeMOS, und zwar schon aus der Zeit vor seinem Eintritt in die Hochschule. Zusammen mit Prof. Rädle leitet er seit 2020 das KVE - Kompetenzzentrum für Virtual Engineering Rhein Neckar. Als Spezialist für den Bereich „Digitaler Zwilling“ erweitert er in hervorragender Weise das Portfolio von CeMOS in Richtung Digitalisierung und verteilte Datenanalyse. Er ist auch als Repräsentant der Hochschule Mannheim im Vorstand des Industrienetzwerks „Industrie 4.0, Smart Production“ und dort Gründungsmitglied.

Dritter im Bunde ist Prof. Wasenmüller, der 2020 vom DFKI (Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz) an die Hochschule berufen wurde. „Als KI-Experte mit großer Erfahrung in der Forschungslandschaft freue ich mich auf die neuen Möglichkeiten im Rahmen von Projekten und Industriepartnerschaften, die mich als Mitglied dieses starken Forscherteams erwarten“, führt Prof. Wasenmüller aus. Mit Prof. Wasenmüller stärkt CeMOS die Expertise für KI-basierte Datenanalysen insbesondere für komplexe mehrdimensionale Sensordaten und deren Anwendung in intelligenten Systemen, z.B. für das autonome Fahren oder die Produktionsautomatisierung.

Mit dieser Erweiterung wird CeMOS an der Hochschule Mannheim ein bundesweit führender Partner für Industrie und Forschungskonsortien mit seinen über 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, einem Jahresumsatz über 5 Mio. € und seiner breiten additiven Expertise von Künstlicher Intelligenz, Digitalen Zwillingen und verteilter Datenanalyse über Organoid-Krankheitsmodelle bis hin Intelligenter Sensorik- und Analytik in Biomedizin und Produktionsprozessen. Das CeMOS-Team sieht einer umfassenden Entwicklung in weitere Anwendungsfelder, z.B. Laborautomatisierung oder im Automobilsektor, entgegen.

 


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