Am heutigen Montag, 16. März 2026, beginnt für etwa 630 Erstsemester das Studium an der Technischen Hochschule Mannheim. Ein Bachelorstudium nehmen 472 Studierende auf und in den Masterstudiengängen sind 160 Studierende neu eingeschrieben. Die Gesamtzahl der Studierenden beträgt rund 5000, wovon etwa 550 aus dem Ausland kommen, das entspricht einem Anteil von 11 Prozent.
Starke Nachfrage nach dem neuen englischsprachigen Studiengang International Engineering
Auf 465 Studienplätze im Bachelor gingen insgesamt 1586 Bewerbungen ein, das sind 206 mehr als im vergangenen Sommersemester. Besonders stark nachgefragt ist der neu eingeführte englischsprachige Studiengang International Engineering. Auf 30 Studienplätze bewarben sich 214 Interessierte und davon starten 41 Erstsemester heute in ihr Studium.
„Die starke Nachfrage nach unserem englischsprachigen Studienangebot bestätigt unseren Weg, den wir eingeschlagen haben, internationale Studierende mit einem attraktiven Angebot für uns und den Wirtschaftsstandort Mannheim und die Metropolregion Rhein-Neckar zu gewinnen", freut sich Rektorin Prof. Dr. Angelika Altmann-Dieses. „Zusätzlich zu den 30 Studienplätzen in International Engineering werden wir weitere 70 Plätze in Engineering and Management ab kommenden Wintersemester pro Jahr anbieten und uns damit noch internationaler aufstellen."
Der hochschulweite Anstieg bei den Bewerbungen ist zudem auf die größere Nachfrage in den Studiengängen Chemische Technik, Elektrotechnik, Informationstechnik, Kommunikationsdesign und Wirtschaftsingenieurwesen zurückzuführen.
Im Master gingen für 197 Studienplätze 758 Bewerbungen ein. Am stärksten nachgefragt war der englischsprachige Studiengang Biotechnology.
Willkommensprogramm und Ersti-Markt zu Orientierung auf dem Campus
Zur Orientierung der neuen Studierenden auf dem Campus bietet die Hochschule zusammen mit den Fachschaften und dem Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) ein Programm aus Rundgängen, Rallyes, Fragerunden sowie einem Ersti-Markt mit Infoständen rund ums Studium an.
Gemeinsam lernen auf dem Campus: Inbetriebnahme des neuen Gebäudes V
Neu in diesem Semester ist auch die offizielle Inbetriebnahme eines weiteren Gebäudes auf dem Campus. Mit der Anmietung des Gebäudes V in der John-Deere-Straße 81 mit weiteren 1540 Quadratmetern baut die Hochschule die studentischen Lernarbeitsplätze aus und bündelt sie räumlich mit Service-Einrichtungen für Studierende. Bislang gehörte nur ein kleiner Teil des fünfgeschossigen Baus zur TH Mannheim, nun wird dieser künftig nahezu vollständig von ihr belegt. Für kurze Wege sind dort neben den großzügigen und modern eingerichteten Lernflächen auch das Zentrum für Lehre und Lernen (ZLL) sowie das Career Center (CC) als studentische Service-Einrichtungen untergebracht.
„Gemeinsames Lernen in gut gestalteten Räumen fördert Motivation, Lernerfolg und den fachlichen Austausch“, betont Prof. Dr. Klaus Beck, Prorektor für Studium, Lehre und Weiterbildung an der TH Mannheim. „Als Campushochschule schaffen wir Lern- und Serviceflächen bewusst als Orte der Begegnung, die Zusammenarbeit ermöglichen und das soziale Miteinander im Studium stärken.“
TH Mannheim zieht sehr erfolgreiche Bilanz in Forschung und Technologietransfer
Bei der offiziellen Semestereröffnung mit Kolleginnen und Kollegen präsentierte das Rektorat Highlights und gab einen Ausblick auf die kommenden Arbeitsschwerpunkte. Besonders erfolgreich steht die TH Mannheim in angewandter Forschung und Technologietransfer da, was sich u. a. in der Höhe der eingeworbenen Drittmittel widerspiegelt. Im vergangenen Jahr konnten insgesamt 14,6 Millionen Euro an Drittmitteln eingeworben werden, so viel wie noch nie zuvor. Im Jahr 2024 waren es knapp 11 Millionen und im Jahr zuvor etwas über 8 Millionen Euro. Insgesamt gehört die TH Mannheim zu den fünf forschungsstärksten Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Baden-Württemberg.
Ein Großteil der eingeworbenen Finanzmittel kommt vom Bund (7,2 Millionen Euro), der Industrie, von Stiftungen und dem Land Baden-Württemberg. Zu den in 2025 neu hinzugekommenen Forschungs- und Entwicklungsprojekten gehört ein großer Anteil an interdisziplinären Vorhaben, die Technologien der Künstlichen Intelligenz in unterschiedlichste Anwendungen bringen. Beispielhaft sind hier die Themenfelder intelligente Bioanalytik, die medizinische Bildverarbeitung, Cyber Security, Assistenzrobotik bzw. die smarte Produktion zu nennen. Prof. Dr. Mathias Hafner, Prorektor für Forschung, Technologietransfer und Internationalisierung, freut sich über diese Erfolgszahlen: „Die erneut gestiegenen Drittmitteleinnahmen zeigen, dass unsere Forschung praxisnah, innovativ und interdisziplinär ist. Wir sind sehr stolz auf dieses Ergebnis. Als Hochschule für angewandte Wissenschaften verstehen wir Forschung als Motor für Innovation und Transfer – mit direktem Nutzen für Wirtschaft, Gesellschaft und unsere Studierenden."



