Open Lab Day 2026 der Technischen Hochschule Mannheim
Welche technologischen und innovativen Herausforderungen beschäftigen Ihr Unternehmen aktuell? Und wie kann angewandte Forschung dazu beitragen, neue Lösungen zu entwickeln und Innovationspotenziale zu erschließen?
Beim 2. Open Lab Day der Technischen Hochschule Mannheim laden wir Sie am Donnerstag den 16. April 2026 ein, unsere Forschungsinfrastruktur, Labore und aktuellen Projekte aus nächster Nähe kennenzulernen. Nach dem erfolgreichen Auftakt im vergangenen Jahr öffnen erneut über 10 Labore ihre Türen und geben Einblicke in praxisnahe Forschungs- und Entwicklungsarbeiten mit direktem Bezug zu industriellen Anwendungen.
Erleben Sie aktuelle Projekte, Demonstratoren und Forschungsansätze aus verschiedenen Disziplinen – von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz über Gesundheitstechnologien bis hin zu nachhaltigen Energie- und Produktionssystemen. Ergänzt wird das Programm durch thematische Führungen und Kurzimpulse zu den Forschungsleitthemen der Hochschule.
Der Open Lab Day ist ein Transferformat der Technischen Hochschule Mannheim und findet in Kooperation mit TransforMA statt.
Wann: Donnerstag 16. April 2026, ab 13.00 Uhr
Wo: Technische Hochschule Mannheim, Paul-Wittsack.Str. 10, 68163 Mannheim
Jetzt Anmelden
Programm
Programmübersicht
ab 13.00 Uhr Anmeldung und Get Together (Gebäude V)
13:30 Uhr Eröffnung des 2. Open Lab Day mit Kurzüberblick zur Forschung an der TH Mannheim
13:45 Uhr MAidea - Ideenwettbewerb Preisvergabe
14:15 - 17:30 Uhr Laborbesichtigungen mit Get Together bei kleinem Imbiss
Labore - Einblicke in die aktuelle Forschung
Fakultätsübergreifend
Technologiefeld: Optische Prozessmesstechnik & Sensorik; Virtuelle & Augmentierte Realität (VR/AR); Spektroskopie
Zielbranche: Chemie und Pharma, Energie, Gesundheitswesen, Maschinenbau, Medizintechnik
Das CeMOS (Center for Mass Spectrometry and Optical Spectroscopy) ist ein interdisziplinäres Forschungszentrum mit Fokus auf optische Technologien, Prozessmesstechnik, Sensorik und KI. Das KVE (Kompetenzzentrum für Virtual Engineering) entwickelt innovative Lösungen in VR, AR und digitalen Zwillingen für industrielle und ergonomische Anwendungen. Beide Zentren treiben anwendungsnahe Forschung und Technologietransfer voran.
Laborführung
Live-Demonstration:
- Zukunft der Zusammenarbeit mit Kollaborativer Virtueller Realität (Geb P)
- Erleben. Entdecken. Eintauchen. Hardware für VR & AR
- Innovationen in der optischen Prozessmesstechnik – Forschung trifft Praxis!
- Virtuelle Zwillinge – Digitale Spiegel der Realität hautnah erleben
Fakultätsübergreifend
Technologiefeld: offen
Zielbranche: branchenoffen
Im inno.space arbeiten interdisziplinäre Studierendenteams an komplexen Fragen, gestellt von Unternehmen. Die Mischung aus Design Thinking, Agiler Entwicklung, Technologietrends sowie schnellen Iterationen aus Prototyping und Test beschleunigt die Erkundung des Problemraums und durchbricht gewohnte Denkmuster. Die Unternehmen begleiten diese Entwicklung aktiv und erhalten dabei wertvolle Einblicke in neue Arbeits- und Denkweisen. Projektziel ist ein Demonstrator als Lösungskonzept. Die Laborführung gibt Einblicke in vergangene Ko-Innovationsprojekte.
Laborführungen:
- Roomtour inno.space
- Roomtour maker.space
Projektpräsentationen:
-PDP - Product Development Project | Ergebnisse aus Kooperationsprojekt mit Frenvi
-TDX - Einblicke in Technologiegetriebene Innovation
Fakultätsübergreifend
Technologiefeld: Innovation, Business Development & Startups
Zielbranche: branchenoffen, mit Schwerpunkten in IT, Deep Tech und Impact Entrepreneurship
Das MARS-Gründungszentrum ist ein Innovations-Hotspot, an dem Ideen gezielt gefördert werden, um zu marktreifen Geschäftsmodellen und Produkten zu wachsen. Hochschulangehörige profitieren bei uns von der Begleitung in allen frühen Phasen der Startup-Gründung – von methodischen Ansätzen wie Lean Startup oder Agile über konkrete Beratung und Finanzierung, etwa durch EXIST-Stipendien oder Forschungstransfers, bis hin zu Venture Clienting über unser Netzwerk in die regionale Wirtschaft. Als Mitglied des Deep Tech Hub sind wir eng mit den umliegenden Hochschulen vernetzt. Neben Deep Tech stehen bei MARS auch Impact und Frauenförderung im Fokus und fördern zum wiederholten Mal Gründerinnen über das EXIST-Women-Programm des BMWE.
Laborführung:
MARS-Coworking-Space mit spannenden Einblicken zu unseren Startups (inkl. Kaffeemaschine)
Projektpräsentationen: (z.T. mit Live-Demonstrationen):
- CheckYourIdea.com: bestimme das Readiness-Level einer Geschäftsidee (auch für Intrapreneure geeignet)
- Wenn die TH wüsste, was die TH alles weiß: wie im Projekt TransforMA eine KI-basierte Suche für Forschungskompetenzen an Hochschulen entwickelt wird
- Lead Generation mit KI: wie ein Startup der TH Ihre Vertriebsprozesse unterstützen kann
Fakultät für Biotechnologie
Technologiefeld: Medizin und Pharma, Massenspektrometrie
Zielbranche: Chemie und Pharma, Gesundheitswesen, Biotech
Moderne Wirkstoffforschung erfordert präzise Analytik, tiefgreifende Dateninterpretation und ein Verständnis biologischer Systeme bis auf Einzelzellebene. Wir vereinen innovative zellbasierte Massenspektrometrie (MS)-Assays, hochauflösende MALDI- und multimodale MS-Bildgebung mit fortschrittlichen IT-Tools zu einer leistungsstarken Plattform für High-Content-Analysen. So lassen sich nicht nur Wirkstoffe und Metaboliten exakt charakterisieren, sondern auch ihre räumliche Verteilung und molekularen Effekte in komplexen Geweben sichtbar machen. Diese Technologien eröffnen neue Perspektiven für die personalisierte Medizin und beschleunigen die Entwicklung zielgerichteter Therapien. Das CeMOS Computational Bioanalytics Innovation Lab ist mit seinen sechs High-end (Imaging) Massenspektrometern eines der Top-10 ausgestatteten Massenspektrometrie Zentren in Deutschland und fungiert als ein unabhängiger Referenzstandort für den führenden Instrumentenhersteller Bruker. Zusätzlich zu den Messinstrumenten stehen zahlreiche Geräte zur Probenvorbereitung und Automatisierung zur Verfügung. Mehr als 20 Wissenschaftler*innen aus verschiedenen Fachbereichen arbeiten hier zusammen und entwickeln gemeinsam mit Kooperationspartnern aus Akademie, Medizin und Industrie innovative Technologielösungen.
Laborführung
Fakultät für Elektrotechnik
Technologiefeld: Natrium-Ionen-Batterien, 3D-gedruckte Brennstoffzellen, Batteriemanagementsysteme
Zielbranche: Automobilindustrie, Energie, Informationstechnologie, Maschinenbau
Das Labor für Nachhaltige Systeme (LANA) beschäftigt sich mit der Entwicklung, Analyse und Optimierung moderner Energiespeichertechnologien. Im Zentrum stehen dabei insbesondere Batterien und Brennstoffzellen als Schlüsselkomponenten für eine klimafreundliche, ressourcenschonende Energieversorgung. Ein Schwerpunkt liegt auf der Untersuchung von Lithium-Ionen- und Post-Lithium-Batterien (z. B. Natrium-Ionen-Systeme) sowie den zugehörigen Batteriemanagementsystemen. Ziel ist es, leistungsfähigere, langlebigere und sicherere Speicherlösungen für Anwendungen in Elektromobilität, stationären Speichern und tragbaren Geräten zu ermöglichen. Im Bereich der Brennstoffzellen untersucht das LANA insbesondere die Eigenschaften, Optimierung und Betriebsstrategien 3D-gedruckter Brennstoffzellen. Die Aktivitäten des Labors verbinden experimentelle Arbeiten mit Simulation und Modellierung. Moderne Messgeräte ermöglichen die detaillierte Erfassung elektrochemischer Eigenschaften. Numerische Modelle unterstützen das Verständnis komplexer Zusammenhänge und der Schätzung wichtiger Größen wie dem State-of-Charge und dem Gesundheitszustand.
Laborführung
Kurzpräsentationen:
- Batterie-Management-Systeme für Natrium-Ionen-Batterien
- Aufbau und Betrieb von 3D-gedruckten Brennstoffzellen
- 3D-gedruckte Elektrolysezellen
Fakultät für Elektrotechnik - Institut für industrielle Automatisierungssysteme
Technologiefeld: Automatisierungstechnik
Zielbranche: Automobilindustrie, Baugewerbe, Chemie und Pharma, Energie, Informationstechnologie, IT-Dienstleistungen, Logistik/Transportwesen, Maschinenbau, Medizintechnik
Das Labor bietet praxisnahe Einblicke in die Automatisierung industrieller Anlagen. Im Fokus stehen speicherprogrammierbare Steuerungen (SPS) sowie Prozessleitsysteme zur Steuerung, Regelung und Überwachung technischer Prozesse. Anwendungen aus Fabrik- und Prozessautomatisierung zeigen, wie Sensoren, Aktoren und vernetzte Systeme zusammenarbeiten und Betriebsdaten für Planung und Optimierung genutzt werden können.
Laborführung
Kurzpräsentation:
- Untersuchungen zur KI-Nutzung in speicherprogrammierbaren Steuerungen: Fortschritt durch Effizienz oder Rückkehr zum Betreiber-Albtraum?
Fakultät für Elektrotechnik - CeMOS KI-Forschungsgruppe „Intelligente Systeme“
Technologiefeld: Angewandte KI und Computer Vision
Zielbranche: Automobilindustrie, Informationstechnologie, Logistik/Transportwesen, Maschinenbau
Wir demonstrieren KI-gestützte Multisensor-Datenaufnahme und -fusion für moderne Fahrzeugsysteme. Mit MiDAS erfassen wir synchronisierte Kamera-, LiDAR- und Radardaten in Echtzeit und ermöglichen präzises Szenenverständnis. Außerdem geben wir Einblicke in KI-basierte Risikoanalyse, 3D-Szenenrekonstruktion sowie in die Generierung und Absicherung von Trainingsdaten für autonome Fahrfunktionen.
Live Demonstrationen:
- Multimodale Echtzeit-Datenaufnahme für KI-gestützte Fahrzeugsysteme mit MiDAS
Kurzpräsentation:
- KI-gestützte Bewegungsextraktion und Risikoklassifizierung im Straßenverkehr
- KI-gestützte Generierung realitätsnaher Personenmodelle zur Absicherung autonomer Systeme
- Echtzeit-Objekterkennung mit hochauflösenden 3D-Radarsensoren
Prof. Dr.-Ing. Oliver Wasenmüller
Fakultät für Elektrotechnik - CeMOS KI-Forschungsgruppe „Intelligente Systeme“
Technologiefeld: Angewandte KI und Computer Vision
Zielbranche: Automobilindustrie, Baugewerbe, Chemie und Pharma, Energie, Logistik/Transportwesen, Maschinenbau, Medizintechnik
Wir demonstrieren moderne KI- und Computer-Vision-Verfahren für sichere und effiziente Robotik in industriellen Umgebungen. Im Fokus stehen erklärbare 3D-KI für belastbare Entscheidungen, semantisches Szenenverständnis und Pick-and-Place sowie flexible, sprachbasierte Interaktion mit Robotersystemen. Ergänzend geben wir Einblicke in KI-gestützte Anomalieerkennung, datenschutzkonforme Personendetektion und Assistenzrobotik im Care-Umfeld.
Live Demonstrationen:
- Sichere Mensch-Roboter-Interaktion durch erklärbare 3D-KI in der Industrie
- Kontextuelles Pick-and-Place und sprachbasierte Robotersteuerung unter Einsatz von Vision-Language-Modellen für die Industrie
Kurzpräsentationen:
- KI-basierte Anomalie-Erkennung auf reflektierenden 3D-Oberflächen
- Datenschutzkonforme Personendetektion in Thermalbildern
- KI-gestützte interaktive Assistenzrobotik zur Unterstützung von Menschen mit eingeschränkter Mobilität
Prof. Dr.-Ing. Oliver Wasenmüller
Fakultät für Elektrotechnik - CeMOS KI-Forschungsgruppe „Intelligente Systeme“
Technologiefeld: Angewandte KI und Computer Vision
Zielbranche: Chemie und Pharma, Gesundheitswesen, Medizintechnik, Soziale Dienstleistungen
Wir zeigen, wie neueste KI-Verfahren die Assistenzrobotik im Care-Kontext revolutionieren: Natürliche Sprachinteraktion und semantisches Szenenverständnis eröffnen neue Möglichkeiten für den praxisnahen Einsatz in Pflegesituationen. Zudem demonstrieren wir Computer-Vision- und KI-gestützte Prozessautomatisierung im Hygienemonitoring und geben Einblicke in innovative KI-Projekte zur Lebensmittelanalyse sowie zur intelligenten Auswertung massenspektrometrischer und peptidbasierter Daten.
Live Demonstrationen:
- Assistenzrobotik im Care-Kontext: Interaktion mittels natürlicher Sprache und semantisches Sehen mit Grace
- Computer Vision und KI: Prozessautomatisierung am Beispiel Hygienemonitoring
Kurzpräsentationen:
- KI-gestützte Auswertung von multispektralen Bilddaten in der Lebensmittelanalyse
- KI-gestützte Analyse von bildgebender Massenspektrometrie
- KI-gestützte Identifizierung und Quantifizierung von HLA-Peptiden
Prof. Dr.-Ing. Oliver Wasenmüller
Fakultät für Maschinenbau - Institut für Produktionstechnik
Technologiefeld: Produktionstechnik, Fertigungsmesstechnik
Zielbranche: Automobilindustrie, Maschinenbau
Das Institut für Produktionstechnik Mannheim befasst sich mit spanenden und spanlosen Fertigungsverfahren und den dazu gehörenden Werkzeugmaschinen ebenso wie mit der Verarbeitungstechnik der Kunststoffe. Weitere Themen sind die Qualitätssicherung mit Koordinatenmesstechnik sowie die robotergestützte Handhabungstechnik. Unser Leistungsangebot: Fertigungsgerechtes Konstruieren, Spanende und spanlose Fertigungsverfahren, Qualitätssicherung, Automatisierung der Fertigungsprozesse
Technologiefeld: Angewandte Softwareentwicklung & IT-Projektmanagement
Zielbranche: branchenoffen, mit Schwerpunkten in IT, Deep Tech
Sie haben als Unternehmen eine Idee, aber nicht die Ressourcen diese umzusetzen? Das Software-Entwicklungsprojekt lässt sich am besten als „Innovations-Inkubator und IT-Talentschmiede“ beschreiben. Unser Ziel ist die praxisnahe und kundenorientierte Softwareentwicklung innerhalb der Studierendenausbildung: Wir möchten die Studierenden in die Lage versetzen, selbstständig und eigenverantwortlich Software im Team für einen echten Kunden entwickeln zu können. Unternehmen treten dabei über die gesamte Projektlaufzeit als Auftraggeber auf. Ihre Vorteile:
1. Fünf Teams, fünf Lösungen: Nach der 10-wöchigen Entwicklungszeit erhält der Kunde fünf Lösungen in „near product quality“.
2. Modernster Tech-Stack: Wir setzen auf aktuelle Methoden, wie die Verwendung von KI-Ansätzen, Virtualisierung, automatisierte CI/CD Pipelines etc.
3. Effizientes Recruiting: Lernen Sie Ihre zukünftigen Mitarbeiter in der direkten Zusammenarbeit kennen, bei einem Bruchteil des Aufwands klassischer HR-Prozesse.
Laborführung:Projektraum des Software Projektes
Kurzpräsentationen:
● Was bringt einem das Software-Entwicklungsprojekt als Unternehmen? Ein Erfahrungsbericht eines Industriepartners mit Vorstellung der Ergebnisse
● Aufbau des Projektsemesters in den Studiengängen Informatik, Medizinische Informatik, Cyber Security, Unternehmens- und Wirtschaftsinformatik
Prof. Dr. Sven-Gunnar Klaus
Fakultät für Informationstechnik
Technologiefeld: Angewandte KI und Robotik
Zielbranche: Gesundheitswesen, Medizintechnik, Soziale Dienstleistungen
Das Institute for Applied Artificial Intelligence and Robotics steht für anwendungsnahe Forschung im Bereich der Künstlichen Intelligenz und Robotik. Im Fokus stehen innovative Lösungen für Industrie, Medizin und Pflege, die wissenschaftliche Forschung mit konkreten Anwendungen verbinden. Besucherinnen und Besucher erhalten Einblicke in aktuelle Demonstratoren und Transferprojekte des A²IR. Die Laborführung zeigt, wie moderne KI- und Robotiksysteme in realen Einsatzfeldern genutzt werden können – von humanoiden Robotern über intelligente Wahrnehmung bis hin zu KI-gestützten Hightech-Anwendungen. Damit präsentiert das A²IR zukunftsweisende KI-Technologien mit großem Potenzial für die industrielle Translation.
Laborführung mit Einblicke in:
- Humanoide Roboter in Pflege und Industrie
- Neural Space Time Lab – Robo Gym für Physical AI
- Echtzeit-6D-Pose – für Industrie-Tasks und Roboterwahrnehmung
- Nvidia DGX-B300 GPU-Server am A²IR
Kurzpräsentation:
- KI-Start-up Sapien Tec – KI-gestützte Echtzeitdosimetrie (KI gelernte echtzeitfähige Monte-Carlo-Simulation komplexer Szenarien)
Fakultät für Maschinenbau - Kompetezzentrum für Tribologie
Technologiefeld: Tribologie, Maschinenbau, Fahrzeugbau, Chemie
Zielbranche: Automobilindustrie, Chemie und Pharma, Maschinenbau, Medizintechnik
Wir sind die „Macher“ auf dem Weg zu Nachhaltigkeit und Klimaschutz indem wir Reibung und Verschleiß von tribologisch beanspruchten Bauteilen reduzieren und den Einsatz von nachwachsenden Rohstoffen und Recyclaten fördern. Das KTM gehört mittlerweile zu den führenden Forschungszentren auf diesem speziellen interdisziplinären Gebiet. Informieren Sie sich vor Ort über spannende Projekte modernste Prüfstände und unsere Vision.
Laborführung
Fakultät für Maschinenbau - Institut für Angewandte Thermo- und Fluiddynamik
Technologiefeld: Aerodynamik
Zielbranche: Automobilindustrie, Chemie und Pharma, Energie, Maschinenbau, Medizintechnik
Am Institut für Angewandte Thermo- und Fluiddynamik untersuchen wir technische Strömungen experimentell und numerisch (CFD). Die gegenseitige Validierung beider Ansätze ermöglicht die Weiterentwicklung von Modellen, ein vertieftes Prozessverständnis und die gezielte Optimierung von Bauteilen. Beim Laborrundgang erhalten Sie Einblicke in unseren Windkanal, moderne Messtechnik (PIV, 5-Loch-Sonde) sowie aktuelle Projekte im Bereich der Strömungssimulation.
Live-Demonstration:
- ProCap: Echtzeit-Visualisierung von Strömungen
Kurzpräsentation:
- Numerische Simulation der Verbrennung in Fluggasturbinen
- ProCap: Echtzeit-Visualisierung von Strömungen
Fakultät für Verfahrens- und Chemietechnik - Institut Prozessmesstechnik und Innovative Energiesysteme (PI)
Technologiefeld: Regenerative Energien, Heiztechnik, Energiewirtschaft
Zielbranche: Energie
24*7-Messung und -Speicherung der solaren Direktstrahlung mit zweiachsig nachgeführtem Pyrheliometer, dazu solare Diffusstrahlung, Windgeschwindigkeit, Umgebungstemperatur, Luftfeuchte, Niederschlag auf Dach des Hochhauses der TH Mannheim. Dies ist Datenbasis für Erträge von Windkraft- und Photovoltaikanlagen und für Heizenergieverbräuche von Gebäuden, für quantitative Vermessung von Dunkelflauten, für Hitzeschutz in der Städteplanung.
Laborführung
Live Demonstration:
- Energiemeteorologie: Hochqualitative Messung von Solarstrahlung und Wetterdaten
Fakultät für Verfahrens- und Chemietechnik - Institut für Chemische Verfahrenstechnik
Technologiefeld: Chemische Prozessentwicklung
Zielbranche: Chemie und Pharma
Was wir hier tun, lässt sich am besten als die „Digitalisierung und Miniaturisierung der Chemie“ beschreiben. Unser Ziel ist die moderne chemische Prozessentwicklung: Wir wollen chemische Reaktionen nicht nur ablaufen lassen, sondern sie bis ins kleinste Detail verstehen, steuern und optimieren. Hier ist ein Überblick über die Säulen unserer Forschung:
1. Mikroreaktoren und die Kunst des Mischens.
2. COMSOL Simulationen: Der digitale Zwilling
3. Online-Analytik: Den Molekülen live zusehen
4. Laborautomation: Die intelligente Fabrik im Mini-Format
Warum das Ganze? Am Ende des Tages geht es bei unserer Arbeit in der chemischen Prozessentwicklung darum, Chemie nachhaltiger, sicherer und schneller zu machen. Wir schlagen die Brücke zwischen der ersten Idee im Reagenzglas und der industriellen Produktion im Tonnen-Maßstab.
Live Demonstration:
- Mischen und Chemische Reaktion
- Autonome Prozessoptimierung (Chemische Reaktionen)
- Kontinuierliche Kristallisation
Fakultät für Wirtschaftsingenieurwesen - Kooperationsnetzwerk Moderne Produktion (KMP)
Technologiefeld: Produktionssteuerung
Zielbranche: Automobilindustrie, Informationstechnologie, IT-Dienstleistungen, Maschinenbau, Medizintechnik
HaProLoK ist eine harmonisierte, dezentrale Produktions- und Logistikregelung, die besonders auf die Bedürfnisse und Rahmenbedingungen von KMU zugeschnitten ist. Im Fokus steht ein robuster, effizienter und anpassungsfähiger Regelungsansatz, der mit vertretbarem Aufwand in bestehenden Strukturen implementiert werden kann. Robustheit und Veränderungsfähigkeit der Produktions- und Logistikabläufe durch Dezentralisierung sowie Pull-Regelungsprinzipien, die für KMU umsetzbar sind.
Live-Demonstration
- Konzept und simulative Anwendung in einer realen Produktion
Kurzpräsentation
- Harmonisierte und dezentrale Produktions- und Logistikregelung für KMU (HaProLoK)
Fakultät für Wirtschaftsingenieurwesen - MIX - Innovation Lab TH Mannheim
Technologiefeld: Strategic Business Development
Zielbranche: Automobilindustrie, Baugewerbe, Chemie und Pharma, Energie, Finanzwesen, Gesundheitswesen, Informationstechnologie, IT-Dienstleistungen, Logistik/Transportwesen, Maschinenbau, Medizintechnik, Touristik
Im VIP-Projekt entwickeln wir gemeinsam mit Unternehmenspartnern Zukunftsperspektiven für die nächsten 5 bis 10 Jahre. Beim Open Lab Day zeigen wir in einer interaktiven Live-Demo, wie sich mit lokal eingesetzter KI Szenarien entwickeln lassen. Dabei testen wir unterschiedliche Ausprägungen von vollautomatischem Prompting bis zu Varianten mit mehreren Human-in-the-Loop-Schritten und machen KI-gestützte Szenarioarbeit hands-on erlebbar.
Projektpräsentation:
- Das Virtual Innovation Player (VIP) Projekt im Überblick
Live-Demonstration:
- Mit lokaler KI von Prompts zu Zukunftsbildern – interaktiv erleben

Kontakt

Valerie Siobhán Riebel
Innovationsmanagerin
Research Management Center